Schulangst: wenn der Spaß am Lernen vergeht

Leistungsdruck, Mobbing, Angst vor schlechten Noten: Viele Kinder leiden unter Schulangst. Wie eine Umfrage zeigt, ist jedes zweite Kind von der Schule gestresst.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Kind mit Schulangst


© Thinkstock
Schlaflose Nächte und Bauchschmerzen wegen der Schule - viele Kinder leiden unter Schulangst. Die Gründe für Schulangst sind unterschiedlich. Leistungsdruck und Angst vor schlechten Noten, aber auch Mobbing und Probleme mit Schulkameraden können Auslöser für Schulangst sein. 

Jedes zweite Kind ist von der Schule gestresst, jedes neunte steht stark unter Druck. Das zeigt eine gemeinsame Studie von Techniker Krankenkasse (TK) und Forsa-Institut. Viele Schüler empfinden immer mehr Stress durch lange Schultage und steigende Anforderungen. Leistungsdruck und die Sorge, schlechte Noten zu kassieren, sind häufige Ursachen für Schulangst. Mobbing durch Mitschüler als Auslöser für Schulangst
Wie die TK-Studie zeigt, leidet jedes zehnte Kind unter Mobbing durch seine Mitschüler. Probleme mit anderen Kindern können ebenfalls zu Schulangst führen. Verstärkt treten Hänseleien und Konflikte bei Kindern zwischen elf und 14 Jahren auf.
Schulangst: Was Eltern tun können
Kinder mit Schulangst brauchen die Unterstützung von ihren Eltern. Für das Kind da sein, ihm zuhören, mit ihm sprechen - all das ist wichtig für ein Kind mit Schulangst. Ein regelmäßiger Tagesrhythmus mit festen Zeiten für Essen, Hausaufgaben und Zubettgehen schützt Kinder mit Schulangst vor Stresssituationen. Ruhepausen, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Zeit für Spielen und Freunde sorgen für einen Ausgleich zum Schulalltag. "Lob, auch für kleine Fortschritte und Erfolge, stärkt das Selbstvertrauen und gibt Kindern Gelassenheit", rät TK-Psychologe York Scheller. 





mehr zum Thema
Schule Schulnoten Papa Mama
Artikel kommentieren
Login