
Schulranzen sollten nicht überladen und Inhalt und Sitz regelmäßig kontrolliert werden. Darauf sollten Sie beim Schulranzen-Packen achten:
Schon die Erstklässler machen sich morgens mit einem prall gefüllten Schulranzen in Richtung Schule auf. Dabei sollte man unbedingt aufpassen, dass nur das in den Schulranzen kommt was tatsächlich im Unterricht gebraucht wird, so der Experte Dieter Knape von TÜV Rheinland.
Denn ist der Schulranzen zu schwer, drohen Haltungsschäden, die später kaum noch zu korrigieren sind. Als Faustregel gilt: Das Schulranzen-Höchstgewicht samt Inhalt darf maximal zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichts betragen. Bei einem 30 Kilogramm schweren Erstklässler also höchstens drei bis 3,6 Kilo. Das ist nicht viel, zumal gute Schulranzen bereits ein bis eineinhalb Kilo Eigengewicht mitbringen. „Deswegen sollten Eltern von Erstklässlern die Tasche immer gemeinsam mit ihren Sprösslingen packen", rät Dieter Knape. „Bei älteren und selbstständigen Kindern genügt eine ‚Taschenkontrolle’ im Zweiwochen-Rhythmus."
Auch auf den Schulranzen-Sitz sollten Eltern immer wieder ein Auge werfen. Denn sind die Tragegurte zu lang eingestellt, bohrt sich die verstärkte Schulranzen-Unterkante in den Rücken. Das kann schmerzhafte Druckstellen verursachen und langfristig sogar zu einem Hohlkreuz führen. Sind die Schulranzen-Riemen dagegen zu kurz, gleichen Schulkinder diese Belastung aus, indem sie sich nach vorne beugen – Haltungsschäden sind die Folge.
Von Rucksäcken oder kleinen Aktenkoffern als Schulranzen-Ersatz sei Grundschülern grundsätzlich abzuraten, so TÜV-Rheinland.

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