Unser zehnjähriger Sohn will unbedingt auf die Realschule, weil seine Freunde auch dorthin gehen. Er hat aber eine Gymnasialempfehlung bekommen .
Das kommt häufig vor, dass sich Kinder bei der Wahl der weiterführenden Schule von ihren Freunden leiten lassen. Das ist zum einen sehr verständlich, weil sie ihre zukünftigen Mitschüler an einer anderen Schule noch nicht kennen. Auf der anderen Seite zeigt die Erfahrung, dass Schüler in einer neuen Umgebung fast immer schnell neue Freunde kennenlernen. Hinzu kommt, dass Freundschaften im Alter Ihres Sohnes vermutlich nicht ewig halten werden. Sie sollten ihn also unbedingt auf dem Gymnasium anmelden.
9. Bringt es etwas, unser Kind jetzt schnell an einer anderen Grundschule anzumelden, damit seine Noten bis zum Schuljahresende besser werden?
Dafür ist die verbleibende Zeit bis zum Ende des Schuljahres leider zu kurz. Denn die neue Schule muss die bislang erreichten Noten übernehmen. Ein abrupter Schulwechsel ist höchstens denkbar, wenn sich ein Schüler mit seinen Lehrern überhaupt nicht verträgt; das kommt schon mal vor, dass Harmonie sich partout nicht einstellen will. Schulwechsel mitten im Schuljahr sind darüber hinaus nur sinnvoll, wenn mehr als ein Jahr bis zum Abschluss bleibt (z.B. Mittlere Reife), wenn eine Privatschule oder Gesamtschule angepeilt wird oder wenn Mobbing durch Mitschüler vorliegt. Aber bitte nicht, um das Notenbild zu verbessern.
10. Wir sind mit den Leistungen unseres Sohnes sehr zufrieden. Er muss aber viel dafür tun, um in der Schule mitzukommen, und braucht bei den Hausaufgaben oft länger als seine Klassenkameraden. Wie können wir ihn zukünftig unterstützen?
Wenn ihr Sohn langsamer als andere arbeitet, kann er grundsätzlich auch auf der Realschule oder dem Gymnasium gut aufgehoben sein - vorausgesetzt, er möchte das selbst auch. Interessanterweise brauchen gerade intelligente Schüler oft länger für ihre Aufgaben als weniger begabte, weil sie die gestellten Aufgaben sehr ernst nehmen, sie teilweise hinterfragen, über verschiedene Lösungswege grübeln, Thesen aufstellen, Dinge miteinander kombinieren und sie ordentlich lösen wollen. Für sie kann das einheitliche Tempo im Unterricht zu schnell sein! In anderen Fällen tun sich Kinder einfach schwer, einen Anfang für die Hausaufgaben zu finden. Diese Schüler benötigen Unterstützung bei der täglichen Organisation: Führen Sie z.B. feste Zeiten für die Hausaufgaben ein, sorgen Sie für einen ruhigen Arbeitsplatz und einen aufgeräumten Schreibtisch, an dem das Kind ungestört seine Arbeiten erledigen kann. Arbeitsmaterialien sollten sich griffbereit in der Nähe befinden. Achten Sie auch auf ein gewissenhaft geführtes Hausaufgabenheft. In der Summe erleichtern solche Kleinigkeiten das flüssige Arbeiten.

Kinderspiele
Spieletipps für Kinder

Kinderkrankheiten
- von Scharlach bis hin zu Neurodermitis

Märchen
Geschichten und Märchen für Kinder

BMI-Rechner für Kinder
Body-Mass-Index (BMI) für Kinder ausrechnen

Kids&Co: Die Kinderseiten
Online-Spiele für Kinder, Malvorlagen uvm.
Stressfaktor Schule: Wie man Schulstress entgegenwirken kann und wie das Lernen wieder Spaß macht.