Schulnoten-Typen: Das Natürlicher-Ehrgeiz-Kind

Typ 2: der ehrgeizige Schüler. Egal ob gute oder schlechte Schulnoten, der ehrgeizige Typ lässt sich von beidem motivieren. So sollten Sie als Eltern damit umgehen.


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Schuknotebn: der ehrgeizige Typ


© Thinkstock
Das Natürlicher-Ehrgeiz-Kind
Schüler, die sich sowohl von guten wie schlechten Zensuren motivieren lassen, haben einen natürlichen Ehrgeiz. Sie haben Freude am Lernen und an Leistung. Bei einer guten Note sind sie glücklich und bestrebt, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Bei einer schlechten Zensur wollen sie erst recht beweisen, was in ihnen steckt. Franziska Seise aus Leipzig ist so eine. Für sie sind gute Zensuren wichtig für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. „Ich will nämlich mal Ärztin oder Journalistin werden. Da müssen die Zensuren stimmen“, sagt das selbstbewusste Mädchen. Wenn sie in einer wichtigen Arbeit eine 1 schafft, erzählt sie es gleich ihren Freundinnen oder ruft sogar zu Hause an. Bei schlechten Noten lässt Franziska keinen Stress aufkommen: „Die versuche ich gleich beim nächsten Mal wieder auszubügeln.“

Experten-Fazit:
Diese Kinder sind sehr selbstständig und gehen souverän mit ihren Noten um. Sie übernehmen Verantwortung für gute und schlechte Zensuren. Der Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen schult ihr Selbstbewusstsein. Misserfolge werfen sie nicht um, sondern spornen sie an.

Tipps für die Eltern:
Solange Ihr Kind aus seinen Schulnoten selbst seine Konsequenzen zieht und sich motivieren lässt, können Sie sich zurückhalten. Falls es aber doch einmal verzweifelt sein sollte, seien Sie sofort zur Stelle und trösten Sie es. Bestärken Sie es in seinem Elan, Leistung zu bringen. Das gilt auch, wenn Ihr Kind sich von einer 5 auf eine 4 hochrappeln will. Bei einem Durchhänger erinnern Sie es ruhig an seine Pläne.