cher Surfen: Seien Sie ein gutes Vorbild!

Auch digitales Verhalten hat Konsequenzen, im Zweifel auch rechtlich. Das müssen Jugendliche wissen und verstehen.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

6. Geben Sie ein gutes Vorbild ab


Eltern sollten Ihren Kindern ein Vorbild sein, auch in der virtuellen Welt. Wer ständig selbst private Fotos veröffentlicht und Persönliches im Netz verbreitet, der kann seine Kinder schwer davon überzeugen, damit zurückhaltend zu sein. Sie sollten sich daher bei Ihren eigenen Posts stets auf der sicheren Seite befinden und keine Grenzen überschreiten.


© Thinkstock
Auch Sie können von Ihren Kindern gegoogelt werden! Sehen Sie auch von der Veröffentlichung von Kinderbildern ab, nicht nur aus Vorsicht vor Pädophilen. Ihre halbwüchsigen Kinder werden es Ihnen danken, denn wer will schon in Windeln oder mit verschmiertem Gesicht öffentlich im Netz zu sehen sein?
7. Klären Sie Ihr Kind über rechtliche Konsequenzen auf
Oft sind Jugendliche der Meinung, das Downloaden oder Streamen von Filmen oder Musik sei völlig legal. Das ist aber bei geschützten Inhalten nicht der Fall. Viele Online-Tauschbörsen bieten schon während des Downloads Fragmente der Dateien im Upload an – und das ist illegal. Da Mobilfunkverträge oder Verträge mit Internetanbietern bei Minderjährigen meist auf den Namen der Eltern laufen, sind Sie im Zweifel auch für die Urheberrechtsverletzungen Ihrer Kinder haftbar. Wenn Jugendliche gerne Musik für Ihren MP3-Player aus dem Netz kopieren möchten, verweisen Sie sie auf kostenlose und legale Angebote wie zum Beispiele Mitschnitte von Internetradios oder die Umwandlung der Tonspur von YouTube-Videos in MP3 über Webdienste wie „YouTube MP3“. Oder Sie schenken Ihrem Kind Prepaid-Gutscheinkarten, mit denen Online Musik geshoppt werden kann.
8. Warnen Sie Ihr Kind vor Online-Abzocke
Auch in Online-Communities, Gratis-Apps und -Spielen lauert Gefahr – im Zweifel für Ihren Geldbeutel! Grundsätzlich sind diese Spiele zwar umsonst, aber um ein Level weiterzukommen müssen dann virtuelle Gegenstände für echtes Geld gekauft werden. Da Jugendliche meist noch keine eigene Kreditkarte besitzen, können sie sich an der Telefonrechnung der Eltern bedienen. Das funktioniert über sogenannte Mehrwertdienste, die den fälligen Betrag über die jeweilige Handy- oder Telefonrechnung abbuchen. Eine komfortable Art der Bezahlung, gerade wenn das Taschengeld nicht ausreicht. Auch Werbebanner in Apps können Abo-Fallen darstellen, manchmal reicht hier schon ein einziger versehentlicher Fingertipp, um eine kostenpflichtige Dienstleistung zu abonnieren. Klären Sie Ihr Kind über die Funktionsweise dieser zahlungspflichtigen Angebote auf und sperren Sie zur Vorsicht alle Mehrwertdienste im Mobilfunkvertrag Ihres Kindes.