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Kommentare
  • Franz Josef Neffe

    LERNEN wird bei uns immer noch - nach dem Nürnberger Trichter - missverstanden.
    Wir meinen noch, das Kind müsse "Wissen erwerben" und dafür Stoff in sich hineinfüllen. "Hast Du´s endlich gefressen?" Solche Fragen zeigen, wie extrem wir in der verkehrten Richtung unterwegs sind.
    LERNEN - von germ. "laisti = die Fährte" - bedeutet nämlich keineswegs etwas in sich hineinfressen; LERNEN BEDEUTET: FÄHRten des Lebens folgen, GeFAHRen bestehen, eigene ErFAHRungen machen.
    Und WISSEN ist eine angeborene FÄHIGKEIT des Menschen, die es zu erkennen, zu achten, zu heben, zu stärken, zu pflegen, ..... und nicht mit PAPIERWISSEN zuzustapeln gilt.
    Wenn wir uns mit dieser Kenntnis in der Realität nach LERNBLOCKADEN umsehen, wird augenfällig, dass UNTERRICHT ständig Lernblockaden produziert. Unterricht heißt ja nicht umsonst Unterricht; dieses Wort zeigt uns an, dass man nach unten gerichtet wird und unten einzuüben hat, sich nach denen oben zu richten.
    Im Unterricht wird DRUCK gemacht; schon in den Medien ist die Klage über wachsenden DRUCK seit Jahrzehnten Standard; alle jammern aber niemand schaut genau hin und löst das - doch an sich sehr einfache - Problem: Wir machen DRUCK und reden aber davon, dass das ErZIEHung sei. Dabei kann jedes kleine Kind sehen und spüren, dass es ErDRÜCKung ist. Bei uns traut sich nur - wie in Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern - niemand mehr zu sagen, was er wirklichsieht und spürt, weil alle Angst haben, es käme heraus

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