Tipps zum Schwimmen lernen

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Kind zum Schwimmen ermutigen, es in der Lernphase unterstützen und worauf Sie dabei achten sollten.


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Tipp 1: Regelmäßig schwimmen gehen


Nicht nur in der Lernphase sondern auch wenn das Seepferdchen-Abzeichen schon an die Badehose geheftet ist, sollten Sie regelmäßig ins Schwimmbad gehen. So bleibt Ihr Kind in der Übung und kann seine Schwimmfertigkeiten verbessern.

Schwimmen lernen: Mutter und Kind

Üben Sie regelmäßig gemeinsam schwimmen.


© Thinkstock
Tipp 2: Geduld haben und keinen Druck ausüben

Wie bei allen Dingen, die Ihr Kind lernen soll, dürfen Sie auch beim Schwimmen-lernen keinen Druck ausüben. Es versteht sich von selbst, dass ängstliche Kinder nie gegen ihren Willen ins Wasser gebracht und zum Schwimmen angehalten werden dürfen! Negative Erfahrungen im Wasser können lange nachwirken und werden oft nur schwer überwunden. Seien Sie also geduldig und ein gutes Vorbild: Wenn Sie Spaß im Wasser und beim Schwimmen haben, wird Ihr Kind früher oder später mitmachen wollen.
Tipp 3: Spielerisch lernen und üben
Kinder lernen am besten, wenn sie Spaß dabei haben. Versuchen Sie Ihrem Kind durch spielerische Aufgaben das Schwimmen-lernen und -üben schmackhaft zu machen. Kann Ihr Kind schon ein bisschen schwimmen, dann veranstalten Sie zum Beispiel ein Wettschwimmen (bei dem Sie Ihrem Kind natürlich eine Chance lassen sollten). Oder Sie und Ihr Partner stellen sich gegenüber und lassen das Kind immer von einem zum anderen schwimmen. Vergrößern Sie dabei die Entfernung immer wieder um einen Meter. Dabei darf natürlich überschwänglich gelobt und ermutigt werden. Beim gemeinsamen Ballspiel im Wasser können Sie den Ball auch immer mal wieder ein paar Meter neben ihr Kind werfen, sodass es einige Schwimmzüge machen muss, um ihn zu erreichen.
Tipp 4: Auch Tauchen üben

Schwimmen lernen: tauchen

Auch Tauchen muss geübt werden.


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Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, Tauchen zu üben und das am besten mit geöffneten Augen. Je sicherer es sich auch unter Wasser fühlt, desto ruhiger bleibt es bei unbeabsichtigten Tauchgängen (ausgelöst durch eine Welle zum Beispiel). Wie in der Seepferdchen-Prüfung können Sie dazu kleinere Gegenstände auf den Boden des Schwimmbeckens absinken lassen, die Ihr Kind dann wieder heraufholt. Oder Sie machen kleine Tauch-Wettbewerbe: Wer am weitesten taucht gewinnt! Und ob es Ihr Kind schafft, durch ihre gespreizten Beide zu tauchen?


Tipp 5: Sinnvolle Schwimmhilfen
Nützliche Schwimmlernhilfen sind zum Beispiel Poolnudeln oder Schwimmbretter. Mit diesen Hilfsmitteln können die elementaren Beinbewegungen gut geübt werden. Aber denken Sie daran: Schwimmhilfen schützen nicht vor dem Ertrinken! Lassen Sie Ihren kleinen Nicht-Schwimmer bzw. Schwimmanfänger nie unbeaufsichtigt im Wasser spielen!


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