Was gute Auto-Kindersitze ausmacht

Auto-Kindersitze können Leben retten. Deshalb sollte der Auto-Kindersitz an erster Stelle sicher, aber auch bequem sein. Was gute Auto-Kindersitze ausmacht.


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Auto-Kindersitze bis 12 Jahre Pflicht



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Kinder, die jünger als 12 Jahre oder kleiner als 1,50 Meter sind, müssen laut Gesetz in einem Auto-Kindersitz befördert werden. „In dieser Zeit benötigt ein Kind drei bis vier verschiedene Auto-Kindersitze“, sagt Hans-Joachim Krüger, Experte vom TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg. Viele Hersteller bieten „mitwachsende“ Auto-Kindersitze an, die mit Alter und Wachstum des Kindes verstellbar sind. Das ist preiswerter. Doch es kann, so Hans-Joachim Krügers, zu Fehlern bei der Handhabung kommen.
Welche Auto-Kindersitze für welche Größe? Entscheidend ist die Gewichts- und Alterseinteilung aus sicherheitstechnischen und orthopädischen Gründen. Es sollte deshalb kein Auto-Kindersitz angeschafft werden, in den das Kind „reinwachsen“ soll. Die Europäische Prüfnorm regelt die altersgemäßen Sicherheitsstandards für Auto-Kindersitze. Die neueste Prüfnorm ist die ECE-R 44/04. Nach dem 8. April 2008 dürfen Sie keine älteren Auto-Kindersitze mehr verwenden, die nicht mindestens die Prüfnorm ECE-R 44/03 oder höher aufweisen. Welcher Auto-Kindersitz für welches Alter geeignet ist, sehen Sie in unserem Überblick.
Vor dem Kauf sollten Sie wissen, für welches Auto der Kindersitz geeignet ist Reboardsysteme dürfen nicht bei aktivem Beifahrerairbag auf dem Vordersitz montiert werden.
Einige 5-Punkt-Gurt-Kindersitze eignen sich nicht in Kleinwagen, da der Kopf des Kindes bei einem Aufprall gegen den Vordersitz geschleudert werden kann.
Die Auto-Kindersitze müssen sich fest und sicher im Fahrzeug befestigen lassen. Er darf nicht kippeln oder verrutschen.
Universal oder speziell gekennzeichnete Auto-Kindersitze Als „universal“ gekennzeichnete Auto-Kindersitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, die mit einem Gurt nach der Norm ECE16 ausgerüstet sind. Beachten Sie aber die besonderen Bedingungen für Reboardsitze bei Frontairbags und für Auto-Kindersitze bei 2-Punkt-Gurten! Hat ein Kindersitz die Kennzeichnung „semi universal“, wird neben dem Fahrzeuggurt noch ein zusätzlicher Verankerungspunkt im Fahrzeug gebraucht. Schauen Sie nach, ob er mit dem Auto-Kindersitz geliefert wird. Ein Kindersitz mit der Einstufung „speziell“ hat nur die Zulassung für extra angegebene Autos.

Autohändler wissen über Auto-Kindersitze Bescheid Experte Krüger rät, sich zunächst vom Autohändler über Auto-Kindersitze beraten zu lassen. Der kann Kindersitze empfehlen, die in das jeweilige Fahrzeugmodell passen. Séverine Martin, Sprecherin des Auto-Kindersitz-Herstellers Graco, gibt Eltern noch einen wertvollen Tipp: „Nehmen Sie Ihr Kind und Ihr Auto zum Kauf des Sitzes mit. Am besten sollten sich alle Familienangehörigen, die damit oft zu tun haben, das Einsetzen des Sitzes vom Händler zeigen lassen."




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