Was gute Kindersitze ausmacht


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    Auto-Kindersitze kaufen - unsere Tipps

    • Damit der Kopf des Kindes bei seitlichem Aufprall geschützt bleibt, muss die Kopfstütze eine hohe Seitenwange haben.
    • Damit der Gurt wirklich sicher ist:  Der Schultergurt soll beim Kind über die Schultermitte, der Beckengurt so tief wie möglich über die Leistenbeuge laufen.
    • Die Stiftung Warentest empfiehlt zur ersten Anschaffung eine Babyschale der Gruppe 0+, damit Kinder so lange wie möglich rückwärts gerichtet fahren können. Vorteil: Die Schale ist fast so bequem wie ein Baby-Bettchen.
    • Achten Sie bei anderen Sitzen darauf, ob die Rückenlehne verstellbar ist, um auch älteren Kids eine Ruhelage zu ermöglichen. Fragen Sie, ob der Auto-Kindersitz in andere Autos passt, damit Ihr Kind auch im Zweitwagen mitfahren kann.
    • Lassen Sie sich beim Kauf zeigen, wie der Auto-Kindersitz den Maßen Ihres Kindes optimal angepasst und wie die Höhe der Sitzfläche verstellt wird.
    • Babyschalen werden viel getragen und sollten leicht sein. Aber auch die Auto-Kindersitze für die Älteren müssen transportiert werden - ein Griff macht sich da immer gut.
    • Ein Auto-Kindersitz sollte außerdem atmungsaktiv sein. Beim Kauf einen Blick unter den Auto-Kindersitz werfen: Hat er einen Gittereinsatz, der die Luftzirkulation fördert?
    • Zur Reinigung sollten die Bezüge möglichst unkompliziert abnehmbar sein.
    • Eine Faustregel: Je weniger umständlichen Schnickschnack ein Auto-Kindersitz hat, desto weniger Fehler können bei der Montage gemacht werden. Das erhöht die Sicherheit und den Komfort des Kindes.
    • Wer sich für einen gebrauchten Auto-Kindersitz entscheidet, so Hans-Joachim Krüger, sollte sich beim Vorbesitzer vergewissern, dass der Sitz nicht in einen Unfall, Sturz oder Ähnliches verwickelt war - in diesem Fall kann das Material nachhaltig geschädigt sein und seine Schutzwirkung verlieren. Kaufen Sie keinen gebrauchten Auto-Kindersitz, dessen Vorgeschichte Sie nicht kennen.
    • Schon bei einem leichten Unfall mit einer Aufprallgeschwindigkeit über 10 km/h kann es passieren, dass der Auto-Kindersitz kaputtgeht. In diesem Fall prüfen die Hersteller - meist kostenlos -, ob er noch funktionstüchtig ist.
    • Den Auto-Kindersitz auch sichern, wenn kein Kind mitfährt. Bei einem Gewicht bis zu 10 Kilo wird er bei einem Unfall zum gefährlichen Geschoss.
    • Es reicht nicht aus, ein Kind auf dem Schoß oder im Arm zu halten, da die Kräfte, die bei plötzlichem harten Bremsen entstehen, die auch ein Erwachsener nicht ausgleichen kann. Ein Auto-Kindersitz ist Pflicht!