ADHS - Therapie
ADHS ist eine psychische Erkrankung. Sie ist zum Teil genetisch bedingt, wird aber durch äußere Faktoren wie permanenten Stress, ständige Über- oder Unterforderung und inkonsequente Erziehung begünstigt.
- Einen ersten Schritt im Umgang mit ADHS können Sie im Bereich Erziehung machen. Versuchen Sie ihrem Kind klare Verhaltensregeln beizubringen, an die es sich halten muss. Wenn ihr Kind bei einer Aufgabe Ausdauer beweist, sollten Sie es loben. So bekommt es Selbstbewusstsein und Selbstkontrolle.
- Bringen sie Routine in den Alltag ihres Kindes. Reservieren Sie zum Beispiel täglich eine Stunde, in der Sie allein mit ihrem Kind Zeit verbringen. Versuchen Sie ihm die Möglichkeit zu geben sich auszutoben und planen Sie für das Wochenende oder für freie Tage Aktivitäten, die dem Kind Spaß machen. Zusammenfassend: Strukturieren Sie den Tag ihres Kindes so, dass es genügend Möglichkeiten hat sich auszutoben, aber trotzdem weiß wann Zeit für Hausaufgaben und Ruhephasen ist.
- Stellen Sie eventuell ihre Nahrung um, es kann sein, dass bestimmte Inhaltsstoffe oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten einen Einfluss auf die Hyperaktivität ihres Kindes ausüben.
- Ziehen Sie eine medikamentöse Behandlung in Betracht, diese kann die Konzentrationsfähigkeit verbessern, sollte aber nur eine kurzfristige Lösung darstellen. Informieren Sie sich dafür bei ihrem Hausarzt
Hinweis: Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
Mehr zu ADHS können Sie in diesem Artikel nachlesen:
ADHS - Symptome und Therapie

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