Epilepsie - Therapie
Hat Ihr Kind einen von den oben beschriebenen Anfällen, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Epileptische Anfälle entstehen, wenn Nervenzellen gleichzeitig falsche Botschaften aussenden, das führt zu den oben benannten Muselzuckungen und -krämpfen.
Bei den Krampfanfällen besteht die Gefahr, dass das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt, was sich auf Dauer sehr schädigend auswirken kann. Ein Arzt wird die epileptischen Anfälle höchstwahrscheinlich mit Antiepileptika behandeln, was sich über Jahre hinziehen kann.
Was Sie sonst tun können:
- Hat Ihr Kind einen Anfall, bringen Sie es in eine sichere Position. Das heißt legen Sie es seitlich hin, weg von potenziellen Verletzungsgefahren.
- Klemmen Sie ein gefaltetes Taschentuch zwischen die Zähne, um die Zunge vor Bissen zu schützen
- Für die Anfälle wird Ihnen Ihr Arzt bestimmte Medikamente verschreiben, die Sie am besten immer griffbereit haben sollten
- Auch die Antiepileptika sollten gewissenhaft und regelmäßig eingenommen werden, um neue Anfälle zu vermeiden.
Hinweis: Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
Mehr zu Epilepsie können Sie in diesem Artikel nachlesen:
Epilepsie bei Kindern

Drucken
zurück zur Übersicht 




















