Leukämie beim Kind - Therapie
Leukämie ist eine Krebserkrankung des Blutes, bei der sich unreife weiße Blutkörperchen unkontrolliert im Knochenmark vermehren und so die Knochenmarkszellen nach und nach zerstören. Deshalb können keine normalen Blutzellen mehr gebildet werden. In der Regel unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Leukämie, wobei die akute Leukämie bei Kindern häufiger vorkommt und unbehandelt lebensbedrohlich ist.
Die Heilungschancen von Leukämie sind heute sehr gut, 70 Prozent der von Leukämie erkrankten Kinder können vollständig geheilt werden. Wenn Sie die oben genannten Symptome bei Ihrem Kind feststellen, sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen, der mittels Knochenmarkpunktion und Blutbild eine sichere Diagnose stellen kann.
Bei einer festgestellten Erkrankung mit Leukämie wird der Arzt Ihr Kind sofort in ein kinderonkologisches Zentrum einweisen. Weitere Behandlungsschritte werden dann voraussichtlich die Gabe von Zytostatika, eventuell Knochenmarkstransplantationen, Bestrahlungen und Kortisongaben sein.
Was Sie tun können:
- Die Behandlungszeit wird für Ihr Kind und die ganze Familie sehr kräftezehrend und belastend. Vor allem Ihr Kind braucht während dieser Zeit viel Unterstützung und Liebe. Vielleicht können sich beide Elternteile oder zumindest eins, während dieser Zeit vom Beruf freistellen lassen.
- Die Zeit der Chemotherapie und Bestrahlung ist nicht leicht durchzustehen und es wird Momente geben, in denen Sie als Eltern nicht weiterwissen. Scheuen Sie sich in diesen Momenten nicht Hilfe anzunehmen, vielleicht in Form einer psychologischen Betreuung.
Hinweis: Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung.

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