Verstopfung beim Baby - Therapie
Der Stuhlgang ist bei Säuglingen noch unregelmäßig: Er kommt zu unterschiedlichen Zeiten, sieht unterschiedlich aus und ist mal breiig, dann wieder fester. Wenn also bei Ihrem voll gestillten Säugling die Windel drei oder gar vier Tage leer bleibt, so handelt es sich meist um eine harmlose „Scheinverstopfung“. Eine echte Verstopfung mit hartem Stuhl droht erst mit der Beikost.
Weitere Anzeichen, die auftreten können: Bauchweh, Appetitlosigkeit, Unwohlsein.
Was Sie tun können:
- Laktulose (aus der Apotheke) verflüssigt den Stuhl: Geben Sie 1 Teelöffel (TL) Laktulose in den nächsten Tee oder die nächste Flaschenmahlzeit; ist der folgende Stuhl noch immer hart, steigern Sie auf 2TL bei der nächsten Flasche.
- Genauso lässt sich der Stuhl auch mit Pflaumen- oder Birnensaft regulieren (1 Esslöffel pro Lebensjahr).
- Beikostkinder füttern Sie mit ballaststoffreichen Getreidebreien oder rühren Sie 1 TL Keimöl in den Brei.
Zum Arzt: Bei „echter“ Verstopfung und anhaltendem Weinen. Muss Ihr Kind erbrechen, gehen Sie ins Krankenhaus.
Hinweis: Der Text ersetzt keine ärztliche Beratung.

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