Kein Widerspruch für Schulverweis bei Fehlverhalten

Kinder müssen lernen, wie man sich in der Schule korrekt verhält, urteilt das Verwaltungsgericht Berlin zum Thema Schulverweis.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden



Schulverweis: Kein Widerspruchsrecht für Schulverweis bei Fehlverhalten


Während des Unterrichts schreibt ein Realschüler den Satz „Man sollte Frau X. töten" und liest ihn den Mitschülern laut vor. Mit „Frau X.“ is die unterrichtende Lehrerin gemeint. Die Schule stellt dem Schüler daraufhin einen schriftlichen Schulverweis aus.
Der Schüler klagt gegen den Schulverweis. Das Verwaltungsgericht Berlin lehnt die Klage gegen den Schulverweis ab.

Schüler muss Schulverweis akzeptieren

Der Schüler müsse lernen, die „elementaren Bildungs- und Erziehungsziele“ zu akzeptieren und aktives soziales Verhalten zu entwickeln. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass er sich direkt nach der Aktion dafür bei der Lehrerin entschuldigt habe. Bliebe ein derartiges Fehlverhalten sanktionslos, so würde die Schule „die zur Vermittlung ihrer Ziele erforderliche Glaubwürdigkeit und Durchsetzungsfähigkeit einbüßen“, so das Gericht in seinem Urteil zum Schulverweis. (AZ: 3 A 535/07) Wolfgang Büser

Artikel kommentieren
Login