Was bei Hausaufgaben wirklich hilft


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Wie Sie Hausaufgabenhilfe leisten können

Aufmuntern: Auf der Rangliste möglicher Hausaufgabenhilfen steht das Gespräch an erster Stelle: Oft reicht schon ein aufmunterndes Wort, um den kleinen Trödler an seine Pflichten zu erinnern. „Fang doch einfach an, dann hast du hinterher mehr Zeit zum Spielen.“ Kinder, die schon vor Beginn der Hausaufgaben um Hilfe bitten, sollten zu selbstständigem Arbeiten angehalten werden: „Versuch es erst mal allein“, könnte die Aufforderung lauten – verbunden mit dem Angebot, bei Schwierigkeiten zur Stelle zu sein. In einem dritten Schritt können Sie ihrem Kind vorschlagen, die Ergebnisse anzuschauen. Diese Lernhilfe hat den Vorteil, dass die Selbstständigkeit Ihres Kindes gewahrt bleibt, gleichzeitig aber seinem Sicherheitsbedürfnis entsprochen wird. Hinweise geben: „Schlag nach bei…“ Einen konkreten Hinweis zu geben, stellt die nächste Stufe der indirekten Hausaufgabenhilfen dar. Er erlaubt es Ihrem Kind, aus der Hilflosigkeit herauszukommen, bestätigt es aber in seiner Unabhängigkeit. Vorgaben: Deutlich intensiver und direkter greift ein, wer den ersten Arbeitsschritt vorgibt. Die Verabredung „Ich fange an, und du machst weiter“, hilft Ihrem Kind zwar auf die Sprünge, sollte aber wegen des Gewöhnungseffekts sparsam angewendet werden. Noch vorsichtiger sollten Eltern mit der Möglichkeit umgehen, mehrere Lernschritte gemeinsam zu vollziehen – auf keinen Fall sollte es so weit kommen, dass Ihr Kind nur noch aufschreibt, was Sie denken. Abbrechen: Letztes Mittel - der  Abbruch der Schulaufgaben. Dies empfiehlt sich aber erst, wenn der Groschen einfach nicht fallen will oder das Kind die Aufgaben nicht in angemessener Zeit schafft. In ein paar Zeilen sollten Sie die Lehrerin bitten, die Aufgabe noch einmal zu erklären. Ist Ihr Kind häufiger überfordert, sollten Sie Kontakt mit der Schule aufnehmen.