Die Nabelschnurpunktion, auch Chordozentese, ist ein Verfahren innerhalb der pränatalen Diagnostik. Ab der 18. Schwangerschaftswoche kann dem Kind durch eine Nabelschnurpunktion eine Blutprobe entnommen werden, um Blutarmut oder Infektionen des ungeborenen Kindes diagnostizieren zu können. Dem Kind können durch die Punktion aber auch notwendige Medikamente, z.B. bei Herzrythmusstörungen, verabreicht werden. Für die Punktion wird der Mutter eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in die Nebelvene geschoben.
Das Risiko einer Fehlgeburt liegt zwischen 1 und 5 Prozent. Deshalb wird eine Nabelschnurpunktion nur bei einem ernsthaften Krankheitsverdacht angewendet.
Hinweis: Diese Information ersetzt keine medizinische Beratung!

Drucken
zurück zur Übersicht 












