13. SSW - Das zweite Trimester beginnt

Ihr Hormonspiegel hat sich wider eingependelt. Es beginnt die angenehmste Phase der Schwangerschaft. Nehmen Sie sich jetzt Zeit, Kontakt zum Baby aufzunehmen. Es wird spüren, wenn Sie Ihren Bauch streicheln.


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13. SSW: Das zweite Trimester beginnt.

Inr Baby in der 13. SSW


In der 13. SSW ist der Fötus etwa 6 cm groß. Er wiegt circa 18 g.

Geschafft, das erste Trimester ist vorbei. Und für die meisten Frauen beginnt mit der 13. SSW (also 12+0 bis 12+6) das angenehmste Drittel der Schwangerschaft - das zweite Trimenon. Die anfänglichen Beschwerden wie Übelkeit und Kreislaufprobleme sind jetzt meist vorüber. Auch die Hormone haben sich eingependelt. Trotzdem ist der Babybauch noch nicht zu rund und schränkt Sie nicht in der Beweglichkeit ein. Der wächst jetzt aber sehr schnell und ist bald nicht mehr zu übersehen. Wenn Sie ihn streicheln, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Baby auf. Je größer das Baby wird, desto mehr spürt es, wenn Sie den Bauch berühren. In ein paar Wochen, etwa ab der 15. SSW, wird Ihr Baby auch Ihre Stimme hören können. Seine Ohren entwickeln sich jetzt schnell – erste Geräusche kann es bereits wahrnehmen.

Das Baby in der 13. SSW: Kleiner Daumenlutscher


Das Baby kann jetzt schon am Daumen lutschen und den Mund öffnen und schließen. Spannend: Wenn Sie jetzt sanft gegen Ihren Bauch stoßen und das Baby diese Berührung wahrnimmt, wird bei ihm der Rooting- oder Brustsuchreflex ausgelöst. Dieser Reflex wird Ihnen auch nach der Geburt immer wieder begegnen: Wenn Sie die Mundwinkel Ihres Säuglings berühren, wird es den Kopf drehen, um nach der Brustwarze zu suchen.

Ihr Kind ist nun ungefähr so groß wie eine Erbsenschote. Weitere innere Organe nehmen ihre Arbeit auf: Die Leber beginnt Nährstoffe zu filtern und die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin.

Erwarten Sie ein kleines Mädchen, sind nun bereits etwa zwei Millionen Eizellen in ihren Eierstücken gelagert. Beim Zeitpunkt der Geburt werden es nur noch eine Million sein – je älter sie wird desto weniger Eizellen werden noch vorhanden sein, bis dann schließlich die Wechseljahre einsetzen.

Ansonsten steht für das Baby jetzt vor allem eins an: Wachsen. Nun beginnen sich auch Kopf – der bis jetzt überdimensional groß war – und der übrige Körper aneinander anzugleichen. 

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Die Mutter in der 13. SSW: Der Nährstoffbedarf steigt

Auch äußerlich macht sie die Schwangerschaft jetzt bemerkbar. Der Bauch wächst und auch die Brust wird größer, da sie mit der Produktion des sogenannten Kolostrums beginnt – einer Vorstufe der Muttermilch.

Auch die Gebärmutter wächst immer weiter – das kann sich durch kurzzeitige ziehende Schmerzen im Unterleib bemerkbar machen.

Ihr Nährstoffbedarf steigt jetzt an. Das heißt nicht, dass Sie nun "für Zwei" essen müssen, aber ein bisschen mehr dürfen Sie jetzt schon zugreifen. Man spricht etwa von 250 bis 300 Kilokalorien, die eine Schwangere mehr zu sich nehmen sollte – das entspricht ungefähr zwei Bananen. Folsäurepräparate sind ab der 13. SSW für die Entwicklung des Kindes nicht mehr nötig, können sich aber positiv auf das Wohlbefinden der Schwangeren auswirken.
Das Ende der kritischen Phase: Das Fehlgeburtsrisiko sinkt

Sie können etwas aufatmen: Denn nun sind die kritischen zwölf Wochen der Schwangerschaft um. Ab der dreizehnten Schwangerschaftswoche sinkt das Risiko einer möglichen Fehlgeburt enorm. Wenn Sie bislang keine Komplikationen hatten, gilt die Schwangerschaft ab der 13. Schwangerschaftswoche in der Regel als gesichert.

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Tipps zur 13. SSW: Schwangerschaft und Arbeit

Bei aller Freude und Aufregung über die Schwangerschaft sollten Sie nicht vergessen, auch Ihren Arbeitgeber darüber zu informieren. Er ist gesetzlich dazu verpflichtet, Ihnen Mutterschutz zu leisten. Dieser kann aber erst greifen, wenn Ihr Arbeitgeber auch weiß, dass Sie schwanger sind. Manchmal verlangt er dafür eine offizielle Schwangerschaftsbestätigung, die Ihnen der Frauenarzt ausstellen kann.

>> Und auf einmal hat jeder ein Tipp, Ratschlag oder Trick parat. Daniela ist leicht genervt: Die 13. SSW. ganz persönlich hier im Schwangerschaftstagebuch.


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von Nicole Metz




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