24. SSW - Großer Meilenstein

In der 24. SSW gewinnen Sie ein großes Stück Sicherheit: Ihr Kind gilt nun als überlebensfähig.


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Der Fötus gilt jetzt als überlebensfähig. Die Lunge muss sich aber noch weiter entwickeln.

Ihr Baby in der 24. SSW


In der 24. SSW ist der Fötus etwa 31 cm groß. Er wiegt circa 700 g.

Obwohl Ihr Baby noch sehr dünn ist und noch deutlich mehr Fett ansetzen muss, hätte es in der 24. SSW (also 23+1 bis 23+6) im Falle einer Frühgeburt jetzt bei einer intensivmedizinischer Betreuung gute Chancen zu überleben. In Deutschland gilt ein Baby ab jetzt als überlebensfähig.

Das Baby in der 24. SSW: Geschmackssinn


Äußerlich ist Ihr Kind in der 24. Schwangerschaftswoche praktisch schon voll entwickelt. Nun muss es vor allem noch Fett einlagern. Und auch die Lunge braucht fast bis zum Ende der Schwangerschaft, bis sie ausgereift ist. Sie erreicht als letztes Organ seine volle Funktionstüchtigkeit. In den nächsten Wochen entwickelt aber auch sie sich rapide.

Ihr Baby nimmt über das Fruchtwasser nun auch Geschmacksunterschiede wahr. Süß, sauer, salzig und bitter konnte es schon seit einigen Wochen unterscheiden, nun differenziert sich langsam auch der individuelle Geschmackssinn. Ihr Baby ist dabei eine kleine Naschkatze – ihm schmeckt Süßes besonders gut. Diese Präferenz wird es auch in den ersten Lebensjahren (und vielleicht sein Leben lang) beibehalten. Das ist übrigens auch der Grund, warum Sie ab der 24. Schwangerschaftswoche häufiger einmal mit Heißhungerattacken zu kämpfen haben und sich am liebsten von Schokolade und Eis ernähren würden.
Die Mutter in der 24. SSW: Hohlkreuz

Der dicke Babybauch am Ende des zweiten Trimesters kann Sie manchmal regelrecht aus der Balance bringen. Damit Schwangere trotz des vielen Gewichts nicht nach vorne überkippen, gehen sie automatisch ins Hohlkreuz.

Da die Lendenwirbel bei Frauen anders aufgebaut und dadurch stärker sind als bei Männern, schadet das permanente Hohlkreuz der Wirbelsäule nicht. Rückenschmerzen gehören deswegen dennoch zu typischen Schwangerschaftsbeschwerden.

Gymnastikübungen oder Yoga für Schwangere können dem entgegenwirken und helfen dabei, Rücken- und Bauchmuskulatur zu stabilisieren und zu kräftigen. Außerdem ist Yoga eine gute Möglichkeit, Ihren Körper auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Die Muskeln werden sowohl gestärkt als auch ausreichend gedehnt und gelockert. Zusätzlich bekommen Sie dadurch eine gute Ausdauer - und die ist entscheidend, um die anstrengenden Stunden der Geburt gut zu überstehen. Was Sie genau erwartet, das lesen Sie auch hier: Protokoll einer Geburt.

Rückengymnastik für zu Hause: ein kurzes Workout für Zwischendurch:

Tipps für die 24. SSW: Übungswehen

Bei einigen Frauen können sich bereits ab der 24. SSW Übungswehen – auch Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt – einstellen. Ihr Bauch zieht sich dabei von Zeit zu Zeit in rhythmischen Kontraktionen zusammen. Ihr Körper übt so schon einmal die Aufgabe, die er zum Geburtstermin beherrschen muss. Natürlich können solche Übungswehen erst einmal Sorge bereiten, aber sie sind kein Grund zur Beunruhigung: Das Baby ist nicht gefährdet. Als Faustregel gilt: Die Übungswehen sollten nicht länger als 45 Sekunden dauern und nicht öfter als drei Mal in der Stunde auftreten. Falls die Kontraktionen in regelmäßigen Abständen auftreten, die Kontraktionen schmerzhaft werden oder Blutungen auftreten, sollten Sie allerdings sofort einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um echte Geburtswehen und nicht nur Übungswehen handeln.

>> Auch Daniela will aktiver werden - sie meldet sich für den Geburtsvorbereitungskurs an. Hier gibt es die ganze Folge "Die 24. Woche schwanger".



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von Nicole Metz




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