25. SSW - Sie spüren das Baby treten

Der Fundussstand ist jetzt etwa auf Höhe des Bauchnabels. Nach und nach müssen die übrigen Organe der Gebärmutter Platz machen. Sie können kurzatmig werden und Sodbrennen bekommen.


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25. SSW: Das Baby tritt von Tag zu Tag stärker und Sie können es endlich richtig spüren.

Ihr Baby in der 25. SSW


In der 25. SSW ist der Fötus etwa 33 cm groß. Er wiegt circa 800 g.

Die Gebärmutter wächst weiter und weiter: Sie ist inzwischen so groß wie ein Fußball und drückt immer stärker gegen Magen. Es ist daher besser mehrere kleinere Portionen am Tag zu essen als üppige Mahlzeiten. Das hilft auch gegen das Sodbrennen unter dem viele Frauen in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft leiden.

Verantwortlich für diese Schwangerschaftsbeschwerden ist das Hormon Progesteron. Eigentlich soll es nur die Muskelspannung der Gebärmutter vermindern, damit es nicht zu vorzeitigen Wehen kommt. Dummer Nebeneffekt: auch der Verdauungs- und Harntrakt entspannt sich ebenso wie der Magenpförtner. Er ist der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen und sorgt sonst dafür, dass die Magensäure bleibt, wo sie ist, und nicht zurück in die Speiseröhre fließt.


Einfache Hausmittel gegen Sodbrennen
  • Warmes, stilles Wasser trinken. Kleine Schlucke machen. Das verdünnt die Säure etwas.
  • Im Anschluss ein Stück Weißbrot kauen. Das bindet die überschüssige Säure.
  • Gleichen Effekt bringen trockene Haferflocken oder Zwieback.
  • Auch Milch oder Kondensmilch wirkt neutralisierend gegen den übersäuerten Magen.
  • Für die Nacht oder den Mittagsschlaf gilt: ein Kissen extra, damit der Kopf erhöht liegt.

Tipps für die 25. SSW: Schwangerschaftsdiabetes


Schwangerschaftsdiabetes ist die am häufigsten auftretende Erkrankung während der Schwangerschaft. Zirka ein bis fünf Prozent aller schwangeren Frauen leiden unter Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Grundsätzlich kann jeder daran erkranken. Allerdings besteht für übergewichtige Frauen und Frauen ab einem Alter von über 30 Jahren als stärker gefährdet.


Schwangerschaftsdiabetes

Ursache für Schwangerschaftsdiabetes ist die Ausschüttung bestimmter Hormone in der Schwangerschaft, die zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt. Die verstärkte Resistenz gegen Insulin kann von der Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausgeglichen werden und ein Gestationsdiabetes entsteht.

Damit die Erkrankung nicht unentdeckt bleibt, werden Sie im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen auf Zucker im Urin untersucht. Das reicht zwar noch nicht aus, um Schwangerschaftsdiabetes sicher nachzuweisen, ist aber ein guter Indiz dafür. Dann können Sie sich gezielt darauf untersuchen lassen. Es wird geraten, dass Schwangere diesen Test ab der 25. SSW machen sollten.

Die Diagnose muss Sie aber nicht ängstigen:
In den meisten Fällen ist eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung ausreichend, um den Schwangerschaftsdiabetes erfolgreich zu bekämpfen.
Das Baby in der 25. SSW: Kräftige Tritte
Ab der 25. SSW tritt das Baby nun von Tag zu Tag heftiger. Auch Ihr Partner kann jetzt sein Kind zum ersten Mal deutlich spüren, wenn er seine Hand auf den Bauch legt.

Mit einer Größe von fast 33 Zentimetern und einem Gewicht von 800 Gramm, ist es kein Wunder dass sich Ihr Baby jetzt täglich bemerkbar macht. Und in den nächsten Wochen geht das Wachsen weiter. Allerdings nehmen jetzt genetische und vor allem Umweltfaktoren mehr Einfluss darauf, wie Ihr Baby weiterwächst. Bis dahin entwickeln sich alle Babys gleich.




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