28. SSW - Der Geburtsvorbereitungskurs

Ihr Körper stellt sich jetzt darauf ein, dass es bald losgeht. Ihre Gebärmutter wird in den nächsten Wochen weiter wachsen und ändert jetzt aber auch ihre Form. Behutsam wird das Baby so in die richtige Geburtsposition gebracht.


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28. SSW: instinktiv nimmt das Baby immer wieder die richtige Geburtsposition ein.

Ihr Baby in der 28. SSW


In der 28. SSW ist der Fötus etwa 37 cm groß. Er wiegt circa 1100 g.

Ihr Körper weiß, dass sich die Schwangerschaft dem Ende neigt und stellt die Weichen auf „Start“. Ihre Gebärmutter ist in den letzten Monaten stetig gewachsen und hat dem Baby genügend Platz verschafft.

Jetzt beginnt sie sich zu verändern:
Die Wände im oberen Teil werden etwas dicker, die unteren dagegen dünner. Behutsam wird das Baby so in die richtige Geburtsposition gebracht. Allerdings hat es noch genug Platz, um sich zu bewegen und ausgiebig Purzelbäume zu schlagen. Erst in den letzten Wochen vor der Geburt wird es sich nicht mehr so gut bewegen können und wartet auf den Startschuss.

Das Baby in der 28. SSW: Probe für den Ernstfall


Dass es bald „losgeht“, spürt auch Ihr Baby. Immer wieder nimmt es instinktiv seine Geburtsposition ein. Es liegt mit dem Kopf nach unten in der Gebärmutter, das Kinn auf der Brust abgelegt und die Arme liegen eng am Körper. Allerdings hat es noch genügend Platz, sich frei zu bewegen und wechselt seine Position bis zur Geburt noch häufig. Bis zur 36. SSW sollte das Baby allerdings endgültig mit dem Kopf ins Becken gerutscht sein. Danach wird der Platz zu eng, um sich selbstständig zu drehen. Liegt das Baby mit dem Po in Richtung Geburtskanal, dann spricht man von einer Steißlage des Babys.

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Manche Babys wollen sich einfach nicht drehen: sie bleiben in Steißlage sitzen. Doch was bedeutet das für die Geburt?


Termine in der 28. SSW: Geburtsvorbereitungskurs

Jetzt, da sich das Baby auf den Start vorbereitet, sollten auch Sie mit dem Geburtsvorbereitungskurs beginnen. In der Regel dauert der Kurs rund sieben Wochen, beziehungsweise 14 Doppelstunden. Empfohlen wird, dass der Kurs etwa drei bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin endet. Angeboten werden die Geburtsvorbereitungskurse vorwiegend von  Hebammen.

Auch nach der Geburt kümmert sich eine Hebamme um Sie und das Baby. Sie berät bei Stillproblemen und schaut, ob sich die Gebärmutter zurückbildet und wie die Geburtswunden verheilen. Sie versorgt den Nabel des Babys, wiegt es und gibt Tipps zur Babypflege und -ernährung.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt zehn Tage Hausbesuch, bei Bedarf auch mehr. Allerdings müssen Sie sich die Hebamme für die Nachsorge selbst suchen – am besten schon jetzt. 
Manche Schwangere finden Ihre Nachsorgehebamme auch über ihren Geburtsvorbereitungskurs.

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Ein Geburtsvorbereitungskurs ist für Fast-Muttis sehr wichtig. Lesen Sie hier, was sie dabei unbedingt beachten sollten.


Hebamme Anke Kieltyka vom Bund Deutscher Hebammen informiert über den Geburtsvorbereitungskurs.

>> Woche für Woche gibt Daniela ganz private Einblicke in ihre Schwangerschaft. Die 28. Woche schwanger: alles will nicht mehr so leicht und auch der Bauch ist im Weg.

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