6. SSW - Chaos im Hormonhaushalt

Ihr Körper fängt mit rasantem Tempo an, sich auf die neue Situation umzustellen. Ein Cocktail aus verschiedenen Schwangerschaftshormonen bringt ihr bisheriges Körpergleichgewicht ordentlich durcheinander. Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit bestimmen die nächsten Wochen.


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6. SSW: Die Hormonumstellung belastet den Körper

Ihr Baby in der 6. SSW


Bereits in der 6. SSW beginnt ihr Körper sich zu verändern. Als erstes spüren Sie das an den Brüsten. Diese werden plötzlich praller und reagieren sehr empfindlich auf jede Berührung. Schuld daran ist ein Hormoncocktail aus Progesteron, Östrogen und Prolaktin, der Ihre Milchdrüsen stimuliert.

Auch Ihr Gebärmutterhals verändert sich in diesen Tagen endscheidend: er wird fester und ist damit weniger beweglich als normal. Für Ärzte und Hebammen ist das eines der ersten ertastbaren Anzeichen für die Schwangerschaft.

Tägliche Begleiter: Übelkeit und Erbrechen


Bis Ihr Körper die schnelle Hormonumstellung verkraftet hat, wird es einige Wochen dauern. Bis dahin müssen Sie sich auf Schwangerschaftsübelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit einstellen: alles typische Schwangerschaftsanzeichen und auch der erste Indiz, dass wirklich ein kleiner Mensch in Ihnen heranwächst.

Das hilft bei Übelkeit in der Schwangerschaft
  • 1 / 5
    Der richtige Start in den Tag

    Versuchen Sie noch vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu Essen: eine Scheibe trockenes Brot, Zwieback, Kräcker oder Trockenfrüchte.

  • 2 / 5
    Tee trinken

    Kamille- oder Pfefferminztee können das flaue Gefühl im Magen ebenfalls lindern.

  • 3 / 5
    Ingwer beruhigt

    Auch Ingwer beruhigt den Magen. Egal ob als Tee oder Pastille – der Inhalt ist entscheidend.

  • 4 / 5
    Kleine Portionen essen

    Essen sie lieber mehrere kleine Portionen am Tag. Diese vertragen Sie jetzt besser als ein großes Menü. Guten Snacks sind: Zwieback, rohe Haferflocken, Nüsse auch Obst wie Bananen. Das bindet die Magensäure und hilft gegen die Übelkeit.

  • 5 / 5
    Viel trinken

    Vergessen Sie nicht viel zu trinken. Beim Erbrechen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Sie könnten dehydrieren.


In Kurzer Zeit ändert sich in Ihrem Körper so viel, geben Sie Ihrem also Zeit, sich auf die Schwangerschaft einzustellen. Rechnen Sie damit, dass viele Dinge nun nicht mehr so schnell und glatt von der Hand gehen. Wichtig ist, Ihrem Körper jetzt nicht zu viel ab zu verlangen. Gönnen Sie sich regelmäßigte Pausen und ruhige Momente zum Durchatmen.
Das Baby in der 6. SSW: Das Herz schlägt
Der Embryo empfindet sich jetzt in einer sehr empfindlichen Entwicklungsphase: das Herz bildet sich und beginnt zu schlagen. Der etwa reiskorngroße Embryo entwickelt schon sein eigenes Herz-Kreislaufsystem. Es versorgt alle wachsenden Organe mit wichtigen Nährstoffen.

Parallel dazu entwickelt sich die Plazenta, über die das Baby in den kommenden Monaten über die Nabelschnur mit allem, was Ihr Baby zum Leben braucht.

Warum Sie jetzt auf das Rauchen und den Alkohol unbedingt verzichten sollten.




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