Die 7. Woche schwanger. Folge 5 des Schwangerschaftstagebuchs

Es ziept mal kurz hier, es ziept mal kurz da - alles in allem bekommt man aber von dem heranwachsenden Embryo, wie er im Anfangsstadion ja noch genannt wird, nicht wirklich etwas mit. Mir ging es jedenfalls so.


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SSW 7: Auffällig unauffällig


Ich hatte Gott sei Dank keine Probleme mit Übelkeit, was leider nicht jeder Frau so geht. Falls ihr zu der Sorte Frau gehört, die auf dem Klo ein Buch schreiben könnte, weil Sie den ganzen Tag mit brechen beschäftigt ist, gibt es hier ein paar Tipps für euch: Und täglich grüßt die Schwangerschaftsübelkeit. Falls nichts hilft, haltet durch! Irgendwann geht auch das wieder vorbei.

Auch wenn mir äußerlich nichts anzumerken war, ratterte der Kopf natürlich pausenlos und innerlich spielten die Gefühle verrückt. Besonders anstrengend war für mich, sich durch und durch unauffällig zu verhalten, sodass keiner Verdacht schöpfte, ob privat oder auf der Arbeit. Was im Endeffekt dann aber natürlich doch wieder auffällig wurde. Sonst habe ich selten ein Gläschen Wein abgelehnt, oder habe auch mal die eine oder andere Zigarette in Gesellschaft geraucht. Plötzlich habe ich alles dankend abgelehnt. Natürlich wurde sofort in Richtung Schwangerschaft von außen gewitzelt, ich konnte dies aber immer mit Ausreden wie: „Ich nehme gerade Tabletten, daher kein Alkohol“ oder „Danke nein, ich hatte heute den ganzen Tag solche Kopfschmerzen, eine Zigarette wäre hier sicherlich keine gute Idee.“ abwehren. Damit wurden die bohrenden Fragen auch schon wieder im Keim erstickt. Sicherlich gibt es einige von euch, die die frohe Botschaft sofort allen verkünden und das „Geheimhalten“ nicht ganz nachvollziehen können, aber letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.

„Außerdem war es auch ein sehr schönes Gefühl, ein kleines Geheimnis in sich zu tragen, was nur man selbst und der Partner kennt...”

von Daniela

Ich wollte die obligatorischen 3 Monate jedenfalls abwarten und mich selbst erstmal mit der neuen Situation in Ruhe auseinandersetzen. Auch wenn es kein Garant dafür ist, dass die Schwangerschaft optimal verläuft, denn Risiken gibt es immer. Eine meiner Freundinnen hatte kurz vor meiner eigenen Schwangerschaft zwei Abgänge, einmal in den ersten vier Wochen und einmal in der achten Woche, daher wollte ich einfach etwas vorsichtig sein, da ich praktisch selbst gerade frisch mitbekommen habe, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Meine Grundeinstellung war jedoch immer positiv und ich habe versucht, mir nicht zu viele negative Gedanken zu machen. Auch wenn es schwer fällt, aber das ist nun mal das Beste, was ihr machen könnt. Man kann es sowieso nicht beeinflussen, es passiert - was passiert. Die Natur schaltet auf Automatismus und übernimmt die Kontrolle.

Wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr gleich offen verkündet, dass ihr schwanger seid? Oder habt ihr gewartet? Alle Folgen meines Schwangerschaftstagebuchs findet ihr auf der Themenseite "Schwangerschaftstagebuch" hier bei familie.de.

Eure Daniela




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