
Joggen ist in einer normalen Schwangerschaft meist erlaubt. Denn Bewegung in der Schwangerschaft tut richtig gut – nur übertreiben sollten es werdende Mütter nicht
„Joggen in der Schwangerschaft ist völlig okay, solange Sie sich dabei wohlfühlen,“ meint die Diplom-Psychologin Katharina Engelhard vom Institut für Gesundheitsforschung der Deutschen Sporthochschule Köln. Dazu kommt: Bei körperlicher Fitness treten in der Schwangerschaft weniger Beschwerden auf, die Abwehrkräfte sind auf Zack, und sportliche Frauen berichten von leichteren Geburten.
Joggen ist in einer komplikationsfreien Schwangerschaft erlaubt, und zwar so lange, wie es der Mutter gut tut. Wer sich fit genug fühlt und gesund ist, kann sogar bis zum Ende der Schwangerschaft laufen.
Wichtig: Überanstrengen Sie sich nicht und setzen Sie sich nur moderater Belastung aus – das gilt auch für sportliche Frauen. Der Puls darf nicht über 140 Schlägen in der Minute liegen und der Körper nicht überhitzen – schließlich bekommt Ihr Baby alle Belastungen unmittelbar mit, ohne sie kompensieren zu können. „Wenn Sie beim Laufen locker reden und gut atmen können, ist alles im grünen Bereich“, rät Engelhard.
Wer vor der Schwangerschaft keinen Sport getrieben hat, sollte zwar nicht joggen, kann aber z.B. walken oder Rad fahren. Das gilt übrigens auch, wenn die Gelenke durch das steigende Gewicht zu stark beansprucht werden. Damit es gar nicht so weit kommt, sollten Sie zu hochwertigen, gut dämpfenden Sportschuhen greifen – die schonen zwar nicht den Geldbeutel, aber den Körper.
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