Die Geburt ist geschafft

Die Geburt ist geschafft - das Baby ist da. Und sobald die Nabelschnur durchtrennt ist beginnt endgültig das Leben außerhalb des Mutterlaibs. Die ersten gemeinsamen Momente prägen Mutter und Kind ein Leben lang.


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Durchtrennen der Nabelschnur Sobald Sie sich bequem hingelegt haben, wird man Ihnen Ihr Baby auf den Bauch legen. In einigen Kliniken wird nun auch gleich die Nabelschnur durchtrennt. Besser ist es aber, zu warten, bis sie aufhört zu pulsieren, denn so kann sich Ihr Baby an die eigene Lungenatmung gewöhnen.

Für ein spätes Abnabeln sprechen noch andere medizinische Gründe: Kanadische Gynäkologen haben bei der Auswertung von 15 Studien mit fast 2000 Neugeborenen herausgefunden, dass Kinder, die frühestens nach zwei Minuten abgenabelt wurden, unter anderem stärker gefüllte Eisenspeicher als die Kinder der Vergleichsgruppe hatten.

So lange haben Sie also in jedem Fall Zeit zum ersten „Beschnuppern“. Dann dürfen Sie entscheiden, wer die Nabelschnur durchtrennt. Für den frischgebackenen Vater ist das ein bewegender, symbolischer Akt, denn erst die Abnabelung gilt als Zeitpunkt der Geburt. In diesen Momenten haben die meisten Frauen schon vergessen, wie mühsam und schmerzhaft die Geburt gewesen ist. Stattdessen sind sie von Hochgefühl erfüllt.


Bonding: Verbindung zwischen Eltern und Baby

Nach der Geburt: Bonding

Kosten Sie diese süßen Augenblicke unbedingt aus, denn durch Ihr vielleicht noch ungläubiges Staunen und die ersten Berührungen wird das lebenslange, enge Band zwischen Ihnen und Ihrem Kind geknüpft. Experten bezeichnen diesen intensiven Vorgang als Bonding.

Jeder gönnt Ihnen diese intensive Zweisamkeit, doch die Gesundheit Ihres Babys ist ebenso wichtig. Die Hebamme wird es kurz entführen und „auf Herz und Nieren prüfen“. Zunächst einmal wird sie die Atemwege in Nase, Mund und Rachen von dem Schleim befreien, der sich dort gesammelt hat. Zudem wird sie nach jeweils einer, fünf und zehn Minuten mittels des APGAR-Tests lebenswichtige Reflexe Ihres Kindes kontrollieren.