Die Geburt: warten auf das Baby

Die Wehen sind der Auftakt für die Geburt. Im Krankenhaus kontrolliert die Hebamme dann, wie weit Ihr Muttermund schon geöffnet ist. Zu Beginn der Eröffnungsphase sind es vielleicht nur zwei Zentimeter. Das Warten auf das Baby beginnt.


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Anschließend wird die Hebamme sich durch Abtasten des Bauches vergewissern, wie Ihr Kind liegt. Dann werden über den Wehenschreiber die Herzschläge des Kindes und Ihre Wehentätigkeit überprüft. Bei Ihnen werden Puls, Blutdruck und Ihre Körpertemperatur gemessen. Bei der anschließenden vaginalen Untersuchung überprüft die Hebamme, wie weit Ihr Muttermund geöffnet ist.

Zu Beginn der Eröffnungsphase sind es vielleicht nur zwei Zentimeter, im weiteren Verlauf wird er sich auf etwa zehn Zentimeter weiten. Zudem legt die Hebamme meist sicherheitshalber eine Kanüle an Ihrem Arm, über die Sie gegebenenfalls mit Infusionen versorgt werden können, beispielsweise dann, wenn in letzter Minute doch noch ein Kaiserschnitt vorgenommen werden muss. Zu den Standardvorbereitungen in der Klinik gehört oft auch die Schamrasur im Dammbereich. Auch das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass der Damm bei der Geburt verletzt wird und genäht werden muss.


10 Fragen zur Geburt

Stuhlgang bei der Geburt?


Ein Einlauf hingegen gehört nicht mehr zum Routineprogramm. Er wird nur dann gemacht, wenn Sie in den letzten drei Stunden keinen Stuhlgang hatten. Und wenn Sie doch einen bekommen? Zugegeben, das ist nicht besonders angenehm. Aber so brauchen Sie sich unter der Geburt keine peinlichen Gedanken darüber zu machen, dass Ihr Darm sich bei den Presswehen entleeren könnte. Dadurch besteht auch nicht die Gefahr, dass Sie sich verkrampfen.

Nach diesem eher kurzweiligen Auftakt beginnt die Zeit des Wartens auf Ihr Baby. Tun Sie das, wonach Ihnen gerade zumute ist: Musik hören, lesen oder spazieren gehen. Viele Kliniken sind mit Partnerräumen ausgestattet, in denen Sie und Ihr Partner ausruhen können. Sie dürfen auch ein Entspannungsbad nehmen, solange die Fruchtblase noch intakt ist. Das wird Ihnen guttun und die Wehen richtig in Gang bringen. Denn in den Entbindungssaal gehen Sie erst dann, wenn die Wehen stärker werden.