Wann wird ein Doppler-Ultraschall durchgeführt?

Der Doppler-Ultraschall ist eine spezielle Ultraschall-Untersuchung während der Schwangerschaft, bei der die Fließgeschwindigkeit in den Gefäßen und die Durchblutung wichtiger Organe gemessen wird.


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Wann wird ein Doppler-Ultraschall durchgeführt?


Ein Doppler-Ultraschall (Duplex-Sonografie) kommt nur in besonderen Fällen zum Einsatz, zum Beispiel wenn befürchtet wird, dass das Kind zu langsam wächst, die Fruchtwassermenge nicht mehr ausreicht oder der Verdacht auf einen Herzfehler besteht. Auch bei Krankheiten der Mutter (Bluthochdruck, Schwangerschaftsvergiftung, Diabetes etc.) wird eine Doppler-Untersuchung gemacht. Bei Schwangeren jenseits des 35. Lebensjahres gehört die Doppler-Untersuchung inzwischen zu den Standarduntersuchungen während der Schwangerschaft.

Mit einem speziellen Schallkopf wird ab der 19. Schwangerschaftswoche die Durchblutung der Gebärmutter, der Plazenta und der Nabelschnur, die Hauptschlagader und die Gehirngefäße des Babys untersucht. So kann der Arzt sehen, wie gut die kindlichen Organe mit Blut und Nährstoffen versorgt werden. Der Arzt bekommt auch Anhaltspunkte über das Wachstum des Babys und eventuelle Mangelzustände.

Zeigt die Doppler-Untersuchung auffällige Ergebnisse, können Mutter und Kind besser überwacht werden. Bei einer unzureichenden Versorgung des Kindes kann so auch der richtige Zeitpunkt für eine vorzeitige Entbindung festgelegt werden. Studien haben gezeigt, dass der Doppler-Ultraschall gesundheitliche Probleme aufzeigen kann bevor diese sich durch andere Symptome zeigen.

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