
Was bei der Geburt auf Sie zukommt und wie Ihr Körper Sie unterstützt.
Im letzten Drittel der Schwangerschaft, dem dritten Trimenon, bereitet sich die Gebärmutter durch „Übungswehen“ auf die Geburt vor. Sie selbst werden von den Uteruskontraktionen vermutlich wenig merken, außer dass Ihr Bauch vorübergehend hart wird.
Anders ist es bei den stärkeren Senkwehen, durch die schon ab der 36. Schwangerschaftswoche das Köpfchen Ihres Kindes allmählich in den Beckeneingang geschoben wird. Wie die sich anfühlen, ist schwer zu beschreiben. Egal, welche Mutter Sie fragen, Sie bekommen vermutlich keine eindeutige Auskunft, denn jede Frau empfindet sie anders: Eine vergleicht sie mit sehr starkem Menstruationsschmerz, bei der anderen zieht es im Rücken, einige spüren einen Druck im Becken.
Wenn die Senkwehen regelmäßig im 5- bis 10-Minuten-Takt kommen und je etwa eine Minute dauern, sollten Sie in die Klinik fahren. Das können Sie aber auch einfach dann tun, wenn Ihr Gefühl es Ihnen sagt!
Höchste Zeit fürs Krankenhaus ist es, wenn Sie ein bis vier Tage vor dem errechneten Termin bräunlich gefärbte Blutungen in glasigem Schleim bemerken. Sie sind ein Zeichen dafür, dass der Zervixpropf, der den Gebärmutterhals bisher verschlossen hat, sich gelöst hat. Ein Signal Ihres Körpers, dass er für die Geburt bereit ist.