
Die Nabelschnur versorgt das ungeborene Baby mit allem, was es braucht - ohne dass es schlucken oder atmen muss. Wie die Nabelschnur genau funktioniert und was Mütter in der Schangerschaft beachten sollten
Die Nabelschnur versorgt das ungeborene Baby über die Plazenta (Mutterkuchen) mit allen Nährstoffen, die es zum Wachsen braucht.
Der Sauerstoff, den das Baby für seinen Stoffwechsel braucht, gelangt von den Lungen der Mutter über den Blutstrom zur Gebärmutter. Von dort erreicht er über den Mutterkuchen und die Nabelschnur das Kind.
Auch für die „Müllabfuhr“ ist gesorgt: Alle Abbauprodukte des Stoffwechsels werden auf umgekehrtem Weg vom Kreislauf des Kindes über die Nabelschnur in den der Mutter zurücktransportiert.
Die Nabelschnur ist dafür ideal konstruiert: Wie in einem Schiffsseil sind in ihr drei Blutgefäße - zwei dünne Arterien und eine weiche, dicke Vene - miteinander verdreht. Am einen Ende mündet die Nabelschnur in ein Netz feiner Verästelungen innerhalb der Plazenta.
Am anderen Ende der Nabelschnur führen die Blutgefäße zum Bauch des Babys und von dort aus weiter in seine Leber und sein Herz. Über die Vene kommt frisches Blut mit Sauerstoff und Nahrung in den Kreislauf des Kindes. Die beiden Arterien führen „verbrauchtes“, sauerstoffarmes Blut mitsamt allen Abfallstoffen über die Nabelschnur in den Blutkreislauf der Mutter zurück.
Trotz der engen Verbindung: das mütterliche Blut vermischt sich nicht mit dem des Kindes. Vielmehr sorgt eine dünne Membran in der Plazenta dafür, dass es gefiltert wird.
Wichtige Nährstoffe sowie Sauerstoff, Wasser und einige Vitamine kommen hindurch. Ab der 8. bis 12. Schwangerschaftswoche werden über die Plazenta sogar Antikörper in den Körper des Kindes übertragen. Das sind Eiweißmoleküle, die Krankheitserreger erkennen können.
So ist das Baby noch in den ersten 9 Monaten nach der Geburt weitgehend vor Infektionen geschützt - bis die Antikörper der Mutter in seinem Körper abgebaut sind. Allerdings bewahrt dieser Nestschutz den Säugling ausschließlich vor Krankheiten, gegen die die Mutter immun ist, zum Beispiel Masern oder Mumps. Schutz vor Tetanus- und Diphterie besteht nur, wenn die Mutter dagegen geimpft ist.
Viele Teilchen aus dem Blut der Mutter schaffen es nicht, den Schutzwall der Nabelschnur zu durchdringen. Und das ist auch gut so.
Streng genommen ist das Baby nämlich für den Organismus der Mutter ein Fremdkörper. Bekäme ihr Immunsystem direkten Kontakt mit dem ungeborenen Baby würde es dieses mit seinen Abwehrzellen angreifen.

Vornamen
Kindernamen suchen und finden

Geburtstermin-Rechner
So berechnen Sie den Geburtstermin

Geburtshoroskop
Horoskop zur Geburt

Kindersitz-Suche
So finden Sie den passenden Kindersitz

Psychotests
Hier finden Sie viele verschiedene Psychotests

Horoskope
Ihr Tages-, Monats- und Jahreshoroskop

Familienrecht
Rund um Scheidung, Kindesunterhalt und Elterngeld
So kräftigen Sie Bauch, Beine und Brust - Rückbildungsgymnastik
Schwanger Kinderwunsch
Eisprung Babys Säugling
Wehen Ernährung in der Schwangerschaft
Kinder Märchen Vornamen Schwangerschaftskalender
Kinderwagen Hebamme Babyzimmer Schwangerschaftstest
Rückbildung Schwangerschaft Kinderbetreuung Kindergarten Familienrecht Elterngeld Antrag
Einladung Hochzeit Ausmalbilder