
Nach der Schwangerschaft verändert sich der Körper wieder, die Hormone stellen sich um. Auch Rückbildung ist wichtig. Was sich nach der Schwangerschaft verändert und worauf Sie achten sollten.
Das sogenannte Wochenbett dauert ungefähr sieben Wochen. In dieser Zeit direkt nach der Geburt heilen die Geburtswunden. Vor allem zu Beginn sollten Sie sich noch schonen.
Rückbildungsgymastik nach der Schwangerschaft ist sehr wichtig für den Körper und sollte nicht aus Faulheit weggelassen werden. Die gedehnte Beckenbodenmuskulatur muss wieder gestärkt werden. Am einfachsten ist es, Sie besuchen einen Kurs. Fangen Sie aber auch nicht zu früh mit den Übungen an, lassen Sie Ihrem Körper 6 - 8 Wochen nach der Geburt zur Regeneration Zeit und halten Sie auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme.
Direkt nach der Schwangerschaft und während der Stillzeit sollten Sie keine Diät halten, das kann Auswirkungen auf die Qualität der Muttermilch haben und so Ihrem Baby schaden. Manche Mütter nehmen einfach durch das Stillen selbst ab. Bei vielen Frauen braucht es übrigens ein gutes Jahr, bis sie die Schwangerschaftspfunde wieder los sind.
Stillen
Nach der Schwangerschaft und der Geburt steht ersteinmal das Stillen des Babys an. Hierbei gibt es zu Beginn oft Probleme. Das ist ganz normal, bleiben Sie ruhig und werden Sie nicht ungeduldig, holen Sie sich zum Beispiel von Ihrer Hebamme Tipps.
Babyblues und postpartale Depression nach der Schwangerschaft
Durch die Hormonumstellung nach der Schwangerschaft und der Geburt durchleben sehr viele frisch gebackenen Mütter die sogenannten Heultage, den Babyblues. In der Regel reichen Ruhe und Unterstützung, um die Nerven nach ein bis zwei Wochen wieder zu stabilisieren.
Ca. 15 Prozent der Mütter erleben allerdings eine postpartale Depression nach der Geburt. Symptome sind zum Beispiel Ängste, Aggressionen, Weinen, Hoffnungslosigkeit. Das Umfeld muss die Mutter unterstützen, ihr raten professionelle Hilfe zu suchen. Eine postpartale Depression muss ernst genommen werden.
Zeit nach der Geburt überfordert junge Mütter
Mütter empfinden zwar großes Glück nach der Geburt und freuen sich sehr über ihr Baby, aber manchmal sind Mütter mit der Situation nach der Schwangerschaft überfordert. Das liegt zum einen am eigenen Perfektionismus und zum anderen gibt es einfach Momente der Erschöpfung. Junge Mütter sollten sich deshalb ruhig Unterstützung von außen holen.
Verhütung nach der Schwangerschaft
Es gibt das Gerücht, eine Frau könne während sie stillt nicht schwanger werden - das ist jedoch falsch! Auch während der Stillzeit kann man schwanger werden. Allerdings sind nicht alle gängigen Verhütungsmittel während der Stillzeit zu empfehlen, wie zum Beispiel die Pille. Kondome hingegen eignen sich auch direkt nach der Schwangerschaft zur Verhütung.
Nach der Schwangerschaft: Nachsorge
Etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt steht die Nachsorgeuntersuchung beim Frauenarzt an. Die Befunde werden im Mutterpass eingetragen.
(beh)

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