Geburtstermin berechnen: So geht es

Der positive Heimtest beweist es: Sie sind schwanger! Und wann kommt das Baby? Wir zeigen Ihnen zwei Formeln, mit denen Sie den Geburtstermin berechnen können. Oder Sie machen es sich ganz einfach und nutzen unseren praktischen Geburtsterminrechner.


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Berechnen Sie hier den Geburtstermin anhand des ersten Tages Ihrer letzten Periode:

So wird der Entbindungstermin berechnet

Eine Schwangerschaft dauert von der Befruchtung bis zur Geburt durchschnittlich 266 Tage, also 38 Wochen. Da der Zeitpunkt der Befruchtung aber ein relativ vager Termin ist – nicht alle Frauen können ihn sicher nennen – orientieren sich Ärzte und Hebammen bei der Berechnung des Geburtstermins meist am ersten Tag der letzten Periode, der den neuen Zyklus einläutet. Nimmt man diesen Fixpunkt als Berechnungsgrundlage, dauert die Schwangerschaft insgesamt 280 Tage, also 40 Wochen – von denen Sie ja genau genommen die ersten beiden Wochen noch gar nicht schwanger sind. Denn der Eisprung setzt bei einem regelmäßigen 28-Tage-Zyklus erst am 14. Tag des Menstruationszyklus ein. Frühestens ab diesem Zeitpunkt kann eine Befruchtung stattfinden. Und nach 38 „richtig“ schwangeren Wochen bringen Sie dann Ihr Baby zur Welt.

Doch schon lange bevor es soweit ist, stellt der kleine Mensch, der in Ihrem Bauch heranwächst, Ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf. Wie entwickelt er sich? Das können Sie Woche für Woche in unserem Schwangerschaftskalender nachlesen! 

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Wann kommt das Baby? ET berechnen mit der Naegele-Regel

Um den Geburtstermin auszurechnen nutzt man die sogenannte Naegele-Regel. Dafür hat man zwei Formeln, je nachdem, ob der Zeitpunkt der Empfängnis (Konzeptionstermin) bekannt ist oder nicht.

➤ Ist der Konzeptionstermin bekannt, wird das Ergebnis genauer. Man berechnet den Geburtstermin dann anhand dieser Formel:

Konzeptionsdatum - 3 Monate - 7 Tage + 1 Jahr = Entbindungstermin (ET)

Beispiel: Marianne weiß, dass der Tag der Empfängnis der 20.03.2016 war.
20.03.2016 – 3 Monate = 20.12.2016
20.12.2016 – 7 Tage = 13.12.2016
13.12.2016 + 1 Jahr = 13.12.2017.
Mariannes berechneter ET ist der 13. Dezember 2016.


➤ Ist der Konzeptionstermin nicht bekannt, nimmt man den ersten Tag der letzten Periode zu Hilfe und rechnet:

1. Tag der letzten Periode - 3 Monate + 7 Tage + 1 Jahr = Entbindungstermin (ET)

Beispiel: Tabeas letzte Periode begann am 15.06.2016
15.06.2016 – 3 Monate = 15.03.3016
15.03.2017 + 7 Tage = 22.03.2016
22.03.2016 + 1 Jahr = 22.03.2017.
Tabeas errechneter ET ist der 22. März 2017.

 
Da aber nur die wenigstens Frauen einen Zyklus von 28 Tagen haben, kann man das Ergebnis noch verfeinern, indem man der Berechnung die Anzahl der Tage zufügt oder abzieht, die der individuelle Zyklus von den 28 Tagen abweicht. Das heißt, wenn Tabeas Zyklus normalerweise 32 Tage lang ist, addiert man ihrem berechneten ET noch vier Tage dazu und kommt so auf den 26. März 2017.

Verwirrt? Einfacher geht es mit unserem Geburtsterminrechner: Geben Sie oben einfach das Datum Ihrer letzen Periode und Ihre durchschnittliche Zykluslänge ein. Noch ein Klick auf "Termin berechnen" und schon haben Sie den voraussichtlichen Geburtstermin.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Der errechnete Geburtstermin ist nicht als garantiertes Datum zu verstehen. Schon allein deshalb nicht, weil der exakte Moment der Befruchtung nur selten genau festgestellt werden kann. Ein Zeitfenster von plus/minus ein paar Tagen gibt es also immer. Nur etwa vier Prozent der Babys kommen ganz pünktlich zum errechneten Entbindungstermin zur Welt. Sie brauchen also keine Bedenken haben, wenn sich Ihr Kleines noch einige Tage Zeit lässt oder es ein paar Tage eiliger hat. Von einer Übertragung spricht man erst nach Abschluss der 42. SSW, von einer Frühgeburt, wenn das Baby vor der 37. SSW zur Welt kommt.

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