
Zur Schwangerschaftsvorsorge können Sie zur Hebamme oder zum Frauenarzt gehen – je nach dem, wer Ihnen mehr liegt
Ihr Schwangerschaft bestätigt der Frauenarzt im Mutterpass. Darin wird ab jetzt festgehalten, wie sich Ihre Schwangerschaft entwickelt. Was wenige Frauen wissen: Sie können zur Schwangerschaftsvorsorge und für eine Vorsorgeuntersuchung auch zur Hebamme gehen.
Frauen, die die Schwangerschaftsvorsorge von Hebammen machen lassen, schätzen besonders die vertrauliche Atmosphäre während der Vorsorgeuntersuchung. Nicht anders als der Frauenarzt führen auch Hebammen die Vorsorge während der Schwangerschaft nach den Mutterschaftsrichtlinien durch.
Zu diesen Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft gehören:
Größter Unterschied zwischen Arzt und Hebamme: Statt auf technisches Gerät verlässt sich die Hebamme auf ihre eigenen Hände, Augen und Ohren - anstelle eines Herzton-Wehenschreibers (Cardiotokograph) benutzt sie z.B. ein Hörrohr.
Frauenärzte hingegen sind aufgrund ihrer medizinischen Ausbildung besonders befähigt, Risiken, abweichende Entwicklungen und mögliche Erkrankungen während der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen, beispielsweise durch die Ultraschalldiagnostik, die Hebammen nicht beherrschen.
Werdende Mütter, bei denen die Schwangerschaft kompliziert (Risikoschwangerschaft) verlaufen kann, sind bei einem Frauenarzt also in jedem Fall besser aufgehoben.

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