Grüne Smoothies für die Schwangerschaft

Grüne Smoothies sind mehr als ein hipper Ernährungstrend. Sie sind wahre NährstoffbombenHier kommen gute Gründe für Grüne Smoothies in der Schwangerschaft. Plus: 5 leckere Rezepte für werdende Mamas!


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Mit dem positiven Schwangerschaftstest beginnt eine spannende Zeit, die auch viele Veränderungen mit sich bringt. Ab sofort ist man für ein weiteres Menschenleben verantwortlich. Spätestens das lässt uns unsere Ernährungsgewohnheiten neu überdenken. Schließlich wollen wir den kleinen Bauchbewohner mit allem versorgen, was er braucht. Also versuchen wir, uns bewusster zu ernähren. Das heißt auch, mehr Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. 

Grüner Zaubertrank für Mama & Baby



Schwangere trink Grünen Smoothie


© Thinkstock
Eine wunderbare Möglichkeit seine Ernährung zu pimpen sind Grüne Smoothies. Sie stecken voller Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren sowie sekundärer Pflanzenstoffe und sind daher echte Nährstoffbomben. Außerdem liefern sie uns wertvolle Ballaststoffe, welche unseren Stoffwechsel und die Verdauung ankurbeln. Für Schwangere besonders spannend: Durch den hohen Anteil an Blattgrün – vor allem durch Feldsalat, Spinat und verschiedene Kohlsorten – enthalten Grüne Smoothies besonders viel Folsäure und sind ein wichtiger Eisenlieferant.

Gerade in der ersten Phase der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung des Embryos mit Folsäure sehr wichtig. Das Vitamin beugt dem Neuralrohrdefekt Spina Bifida, also einem sogenannten offenen Rücken besonders gut vor. Das Eisen braucht der Körper hauptsächlich für die Blutbildung. Da sich die Blutmenge in der Schwangerschaft nahezu verdoppelt, haben Sie auch einen erhöhten Eisenbedarf. Außerdem steckt das Blattgrün voller Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium, die der Fötus für die Knochenbildung benötigt. Neben dem Grün enthalten Grüne Smoothies außerdem viele reife Früchte und damit jede Menge Vitamin C. Und das alles passt in ein großes Glas!

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Das Risiko eines offenen Rückens lässt sich einfach vermeiden: Genügend Folsäure essen. Diese Lebensmittel sind ideal.


Es ist also gar nicht so schwer Grüne Smoothies in seinen Alltag zu integrieren. Allerdings sollten Sie es langsam angehen lassen. Zu Beginn der Schwangerschaft ist der Körper noch sehr damit beschäftigt, alles neu zu ordnen. Übelkeit und Erbrechen sind da nicht selten. Geben Sie Ihrem Magen also Zeit, sich an die neue Flüssignahrung zu gewöhnen und fangen Sie mit kleinen Smoothiemengen an (ca. 250 ml täglich). Das gilt besonders dann, wenn Sie vorher nur wenig Obst und Gemüse gegessen haben. Verträgt Ihr Körper die Grünen Smoothies anstandslos, dann können Sie Ihre Tagesration gerne erhöhen. Ganz wichtig: Trinken Sie Grüne Smoothies nicht als Durstlöscher. Betrachten Sie die Smoothies eher als Suppe, die man auch löffeln könnte. Trinken Sie langsam und geben Sie Ihrem Mund Zeit alles gut einzuspeicheln. Klingt erstmal unappetitlich, aber nur so werden wichtige Enzyme freigesetzt, welche für eine optimale Verwertung der Nahrung sorgen. 

Tipps zur Zubereitung
  • 1 / 5
    Die richtige Mischung

    Lamgsam steigern. Am Anfang darf das Frucht-Grün-Verhältnis gerne bei 60 % Fruchtanteil : 40 % Grünanteil liegen. Später sollte er dann bei 50 % : 50 % liegen (bezieht sich auf das Volumen und nicht auf das Gewicht).*

    *Die Tipps kommen von den Smoothie-Experten Svenja & Carla von GrueneSmoothies.de

  • 2 / 5
    Reife Früchte verwenden

    Wichtig beim Grünen Smoothie ist, dass man wirklich reife Früchte verwendet. Unreife Früchte sind wenig aromatisch, es fehlt ihnen die Süße und sie werden sauer verstoffwechselt. Gerade bei tropischen Früchten wie Ananas sollte man darauf achten.



     

  • 3 / 5
    Bio ist besser

    Wir empfehlen Grüne Smoothies mit Bio-Zutaten herzustellen, da man Blattgrün nicht schälen kann und außerdem viele Früchte mit Schale verwendet werden - z.B. Zitrone.

  • 4 / 5
    Je grüner desto besser

    Generell gilt: Je dunkler das Blattgrün desto besser für den Smoothie. Das liegt daran, dass dunkles Blattgrün mehr Chlorophyll enthält. Blasse Blätter, wie z.B. Eisbergsalat, sind dagegen chlorophyllarm und zudem oft sehr nitratbelastet.

  • 5 / 5
    Wasser ist nicht gleich Wasser

    Verwenden Sie hochwertiges Wasser, z. B. stilles Mineralwasser, frisches Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser. Wie viel Wasser Sie in Ihren Grünen Smoothie geben, hängt davon ab, wie flüssig oder cremig Sie ihn mögen.



Als Schwangere gilt es außerdem noch ein paar wichtige Dinge zu beachten: 
➤ Obst und Gemüse immer gründlich waschen. So beugen Sie einer Ansteckung mit Listeriose oder Toxoplasmose vor.
➤ Verzichten Sie auf (zu viele) Kräuter in Ihrem Smoothie. Einigen Kräutern wird auch nachgesagt, dass sie wehenfördernd seien. Dazu gehören zum Beispiel Oregano, Petersilie oder Liebstöckel. Allerdings nur, wenn sie hoch dosiert werden.
➤ Wenn Sie in der Schwangerschaft unter Verstopfung leiden, dann sollten Sie auf Rezepte mit Bananen verzichten.
➤ Gehen Sie der Nase nach. Wenn Ihnen ein bestimmter Grüner Smoothie schon vom Geruch nicht zusagt, dann zwingen Sie sich nicht ihn zu trinken. Hören Sie auf Ihren Körper, er verlangt nach dem, was er braucht. 
Grüne Smoothies in der Stillzeit
Die Grüne-Smoothies-Routine können Sie natürlich auch nach der Schwangerschaft beibehalten. Gerade wenn Sie Ihr Baby stillen, helfen die Smoothies Ihnen dabei, die Nährstoff- und Energiereserven schnell wieder aufzufüllen. Denn gerade das Stillen verlangt dem Körper viel ab. Er braucht weiterhin viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, Ballaststoffe und Aminosäuren, um Sie und das Baby ausreichend zu versorgen. Allerdings sollten Sie darauf achten, in der Stillzeit nicht zu viel Kohl in den Smoothies zu verarbeiten. Das kann beim Baby Blähungen und Koliken auslösen. Verwenden Sie stattdessen besser Fenchel.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Fenchel Schampus? Der Grüne Smoothie mit dem neckischen Namen ist eines der fünf Grüne Smoothies Rezepte, die uns die Expertinnen Svenja & Carla von GrueneSmoothies.de zusammengestellt haben. Alle Rezepte finden Sie hier:




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