Ich bin schwanger: Wer unterstützt mich?

Ich bin schwanger! Der Moment, an dem Ihre Schwangerschaft zur Gewissheit wird, ist für viele Schwangere ein Moment der Freude, aber auch der Unsicherheit. Gerade jetzt ist es wichtig zu wissen, auf wen Sie während der Schwangerschaft zählen können.


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In Ihrem Bauch wächst ein kleiner Mensch heran und der Körper spielt verrückt: Der Morgen beginnt manchmal über der Kloschüssel, komische Gelüste ergreifen von Ihren Geschmacksnerven Besitz und Lachen und Weinen liegt manchmal fast unerträglich nahe beieinander. Gerade beim ersten Kind kann einem die Schwangerschaft manchmal ehrlich gesagt etwas Angst machen. Gut, dass es Menschen gibt, auf die Sie sich in den nächsten neun Monaten „Ausnahmezustand“ verlassen können.

Schwangere liegt in den Armen ihres Partners


© Thinkstock
Zunächst ist da natürlich Ihr Partner - schließlich hat er auch einen entscheidenden Beitrag zu Ihrem Babybauch geleistet. Er sollte für Sie in der Schwangerschaft wichtige Stütze sein. Das müssen Sie aber auch zulassen. Sprechen Sie offen miteinander, äußern Sie Ihre Wünsche und wie Ihr Partner Sie am besten unterstützen kann. Aber vergessen Sie dabei nicht, dass für ihn die Schwangerschaft ebenfalls eine Zeit der Veränderung ist. Auch werdende Väter haben Sorgen oder sind ab und an mit der Situation überfordert. Hinzu kommt, dass der Mann an all den schönen Momenten der Schwangerschaft nur passiv teilhaben kann. Die ersten Tritte des Babys, der erste Schluckauf, mit dem das Baby das Atmen übt, diese kleinen Höhepunkte, die Ihnen immer wieder neue Kraft geben wird er nie selbst erleben. Gemeinsame positive Erlebnisse wie etwa die Ultraschalluntersuchungen sind daher besonders wichtig.

Von Mamas Fachwissen lernen


Ihr Partner durchlebt mit Ihnen also den ganzen alltäglichen Wahnsinn, vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt. Dabei ist er die starke Schulter zum Anlehnen und manchmal auch ihr persönlicher Held. Er schafft es selbst nachts Erdbeeren zu organisieren oder wird zum Sockenbändiger, wenn die mal wieder nicht über die eigenen Füße schlüpfen wollen -  denn irgendwie werden Arme von Schwangeren Monat für Monat immer kürzer.

Die eigene Mutter dagegen ist weniger fürs Praktische als fürs Theoretische zuständig. Sie ist schlicht das beste lebende Schwangerschaftsbuch und sie können von Ihrem Erfahrungsschatz profitieren. Zudem sind ihre Geschichten viel interessanter als die schweren Wälzer aus der Buchhandlung. Weiterer Vorteil: Der „Bei Mama bin ich immer noch Kind“-Bonus. Damit gibt es die Lehrstunden im Kombipack mit Lieblingsessen und seelischen Streicheleinheiten. 
Hebamme: Irgendwo zwischen Mutter und beste Freundin
Doch nicht jede Schwangere hat das Glück, sich so auf die eigene Familie verlassen zu können. Dann wird die Hebamme sicher eine ganz zentrale Rolle während der Schwangerschaft einnehmen. Nicht Mutter und nicht beste Freundin, sondern irgendwo dazwischen liegt die Rolle der Hebamme bei vielen Schwangeren. Umso wichtiger, dass die Chemie zwischen werdender Mutter und Hebamme stimmt. Vor allem ihr fundiertes Fachwissen von dem man lernt und die persönliche Betreuung schafft unheimliches Vertrauen in sich selbst. Und das obwohl man in der Schwangerschaft oft weniger in sich ruht als vielmehr neben sich steht. Dabei ist ein starkes Selbstvertrauen die beste Voraussetzung, die Geburt und die erste Zeit mit Baby gut zu meistern. Sicherheit gibt natürlich auch der Frauenarzt. Er kümmert sich während der Schwangerschaftsuntersuchungen um die regelmäßigen Check-Ups für Mutter und Bauchbewohner und kann oft alle unnötigen Sorgen zerstreuen. Vor allem bei sogenannten Risikoschwangerschaften wird die werdende Mutter intensiv medizinisch betreut. Das ist wichtig, um möglichst entspannt zu bleiben, obwohl man ein junges Leben verantwortet.
Babybäuche ziehen sich gegenseitig an
Gleich und gleich gesellt sich gerne: Und so treibt es viele Schwangere zu anderen Schwangeren. Gemeinsam belegt man Schwangerschaftsgymnastik oder Geburtsvorbereitungskurse. In Kontakt kommt man mit anderen Schwangeren also leicht. Es ist aber eine persönliche Frage, wie intensiv man sich darauf einlassen möchte. Vom Austausch und Erfahrungen anderer Schwangeren können Sie in jedem Fall profitieren -  ein Muss ist der Kontakt zu anderen aber natürlich nicht.


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Egal wo Sie schließlich die Unterstützung bekommen, alleine sind Sie in den neun Monaten Schwangerschaft sicherlich nie. Und das ist doch ein Grund, die Freude über das Baby vollends auszukosten und sie nicht durch Sorgen trüben zu lassen. Auch wir geben gerne Infos und Tipps, was Sie in den nächsten Monaten erwartet – Woche für Woche in unserem Schwangerschaftskalender.





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