Intelligenter Namensgenerator entwickelt Babybamen der Zukunft

Ein amerikanischer Student hat einen Algorithmus entwickelt, der selbstständig neue Namen erfindet. Und so könnten laut dem Namensgenerator die Babynamen der Zukunft aussehen.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden
Den perfekten Namen für sein Kind zu finden ist für Eltern einen echte Herausforderung. Wer mit dem Trend geht, der riskiert, dass sein Baby viele Namensvetter haben wird. Das mit der Individualität hat sich dann irgendwie erledigt. Das andere Problem ist, dass auch viele zeitlose Namen negativ besetzt sind, weil man schließlich im Laufe seines Lebens immer mal wieder mit absolut unsympathischen Zeitgenossen zu tun hatte. Eine Namensverwandtschaft mit diesen Kandidaten ist dann natürlich auch nicht denkbar. Kurz: Es gibt einfach zu wenig schöne Namen für zu viele Menschen auf dieser Welt. Die Konsequenz: Wir brauchen neue Namen. Die Lösung: Ein Student aus den USA hat einen Algorithmus entwickelt, der sich für uns neue Namen ausdenkt – selbstständig und automatisch.

Ein Algorithmus erfindet neue Babynamen


Aufgeschlossene Eltern – Sie werden gleich noch sehen warum wir das an dieser Stelle erwähnen - können ihre Namenssorgen jetzt also vergessen und die Arbeit dem Computer überlassen. Der Entwickler und Designer Nate Parrott verspricht zumindest, dass sein Algorithmus nur neue und einzigartige Babynamen ausspuckt. Wie das im Detail funktioniert, haben wir auch nicht ganz verstanden. Dafür reichen unsere Informatikkenntnisse nicht aus. Wir haben keine. Das Prinzip das dahintersteckt, ist dagegen einfach erklärt. Parrott hat sein neurales Netzwerk mit 7500 typisch amerikanischen Namen gefüttert. Jeder dieser Namen wird in Zahlenkombinationen übersetzt. Anschließend werden die Zahlen neu gemischt und dann wieder in Buchstaben umgewandelt. Das Besondere an Parrots Algorithmus ist, dass er lernt, welche Zahlenkombinationen Sinn machen und welche nicht. Das heißt, welche Namensneuschöpfungen gut klingen werden und welche nicht. Genug von der Theorie. Hier ein paar Beispiele, welche Namen der Algorythmus ausgespuckt hat.

intelligenter Namensgenerator

Nate Parrott hat einen Algorithmus entwickelt, der neue Namen entwickelt


© Nate Parrott via medium.com

Nunja: Hhrsrrrrrr und Suttttuuyy sind dann doch eher unbrauchbare Kombinationen. Aber der Algorithmus ist schließlich noch in der Lern- und Entstehungsphase. Erste Erfolge lassen sich dennoch erkennen. An Namen wie Chitoi, Pruliaa, Aradey oder Rusert könnten wir uns glatt gewöhnen. Selbst für unser gegenwärtiges Ohr klingen diese Neuschöpfungen schon recht angenehm. Und wer weiß schon so genau, wohin sich unsere Sprache in der Zukunft entwickeln wird?

Momentan sind Parrotts Neuschöpfungen sicher nur etwas für mutige Eltern – und Promis. Die sind ja ohnehin dafür bekannt, ihren Kindern äußerst ungewöhnliche Namen zu geben. Aber Parrott meint es mit seiner Erfindung wirklich ernst. Um das zu unterstreichen, hat er angekündigt, dass er sein Erstgeborenes mit Hilfe des Algorithmus benennen will – zumindest wenn sein veröffentlichter Beitrag mindestens 1.000 Sternchen bekommt. Wir haben ihn schon geliked.

 Das könnte Sie interessieren: Seltene Vornamen

So heißt nicht jeder! Nicht Max, Leah oder Ben: Ein außergewöhnlicher Name soll es sein. Wir hätten da ein paar Ideen.



 
 



mehr zum Thema
digital Namen
Artikel kommentieren
Login