Finanzielle Sicherheit fördert Kinderwunsch
Viele Frauen haben Angst, nach Schwangerschaft und Geburt eines Kindes nicht mehr in ihren Job zurückkehren zu können; Männer die Sorge, allein die Ernährerrolle stemmen zu müssen. „Die berufliche und finanzielle Sicherheit spielt eine entscheidende Rolle. In der Ausbildung schwanger zu werden, ist für die meisten keine erstrebenswerte Option“, weiß die Professorin.
Gibt es Probleme an einer Schnittstelle von Job und Familie, verschiebt sich der Kinderwunsch nach hinten. Laut Statistik fangen Frauen mit höherem Schulabschluss im Schnitt erst mit 29 Jahren an, über Kinder nachzudenken. Dennoch: „Die Entscheidung fürs Kind hängt nicht nur von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab, sondern in weit größerem Maße von persönlichen Umständen“, sagt die Psychologin Angela Voß und fügt in ihrem Buch „Ein Baby – jetzt, später oder nie?“ (Hoffmann und Campe, 17,90 Euro) hinzu: „Welche Frau bekommt Kinder schon für den Staat?“

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