
Britische und US-Wissenschaftler bewiesen jetzt, dass aus Krisen-Zeiten eher Mädchen wachsen als Jungen.
In einer Langzeitstudie der Oxford Universität wurden 338 Frauen beobachtet, die ihren Kinderwunsch umsetzen wollten. Diese Frauen führten Tagebuch, außerdem wurden regelmäßig ihre Cortisol-Werte (Stress-Hormon) gemessen.
Insgesamt wurden 130 Kinder geboren, 58 Jungen und 72 Mädchen. Daraus ergaben sich für die Frauen, bei denen die höchsten Cortisol-Werte gemessen wurden, eine zu 75 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, ein Mädchen zu gebären. Und tatsächlich wurden in dieser Gruppe mehr Mädchen geboren als Jungen.
Weiterhin rätseln die Wissenschaftler allerdings in welcher Form sich Stress auf das Geschlecht des Kindes auswirkt, bestimmt wird es schließlich durch die Chromosomen des Vaters.
Frühere Untersuchungen hatten ergeben, dass sich männliche Embryonen unter zu hohem Stress-Einfluss nicht in der Gebärmutter einnisten. Da für die Arterhaltung mehr Frauen als Männer nötig sind, könnte die Natur es so eingerichtet haben.
(leo)

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