
Welche Formen der Fruchtbarkeitsbehandlungen es gibt und welche Chancen und Risiken die einzelnen Verfahren in sich bergen.
Es gibt natürlich keine genauen Zahlen, doch man schätzt, dass zehn bis 15 Prozent aller Paare im fortpflanzungsfähigen Alter unfreiwillig kinderlos sind. Etwa jedes sechste Paar in Deutschland hofft vergeblich auf Nachwuchs.
Was unfruchtbar heißt, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert: „Ein Paar gilt dann als unfruchtbar (,steril'), wenn die Frau innerhalb eines Jahres, in dem sie regelmäßig ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte, nicht schwanger geworden ist.“
In Deutschland sprechen viele Ärzte allerdings erst nach zwei Jahren von Sterilität.
Für all Paare, die sich nach einem Kind sehnen und trotz aller Bemühungen keines bekommen, besteht Hoffnung. Mit Hilfe von Methoden wie Insemination oder In-vitro-Fertilisation gelingt es manchmal, Kinder zu zeugen, wenn das auf natürlichem Wege nicht (mehr) möglich ist.