Dammmassage von A bis Z

Wieso den Damm massieren? Und wie geht das genau? Welches Öl nehme ich dafür? Die Antworten auf Ihre Fragen gibt's im Video. Plus: Tipps von Hebamme Jana Friedrich!


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Warum sollten Sie den Damm massieren?


Der Damm, der Bereich zwischen Scheide und Schließmuskeln, wird während der Geburt stark beansprucht - und kann während der Presswehen einreißen. Davor haben viele Frauen Angst. Eine regelmäßige Dammmassage hilft in der Schwangerschaft, das Gewebe an die Dehnung zu gewöhnen: Der Damm wird nicht nur besser durchblutet, sondern auch weicher und geschmeidiger. Zwar gibt es keine Garantie dafür, dass alles heil bleibt, aber die Gefahr eines Dammrisses kann durch die Massages des Damms verringert werden.

Für wen?
Schwangere ab der 34. SSW

Wie oft?
drei bis vier Mal die Woche

Wie lange?
10 bis 15 Minuten pro Massage
Welches Öl für die Dammmassage?

Sie können entweder ein spezielles Dammmassage-Öl (zum Beispiel das Damm-Massage-Öl von Weleda), Mandelöl oder auch ein normales Olivenöl verwenden. Je nachdem, was Sie gerade zur Hand haben.

Tipp:
Verwenden Sie immer nur so viel Öl, wie Sie auch wirklich brauchen.
Dammmassage - eine kleine Anleitung

Und wie funktioniert das nun genau? Hier kommen ein paar Tipps von Hebamme Jana Friedrich:

➤ Viele Frauen erreichen den Damm am besten im Stehen - beispielsweise mit einem Bein auf dem Badewannenrand aufgestellt.

➤ Nehmen Sie ausreichend Öl auf die Fingerspitzen und wärmen es durch Verreiben etwas an. Anschließend führen Sie den Daumen in die Scheide ein, während der Zeigefinger von außen den Damm massiert.

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➤ In kleinen kreisenden Bewegungen lockert man so den Bereich der unteren Scheidenwände. Wenn man sich eine Uhr vorstellt, befindet sich das Gebiet zwischen drei und neun Uhr.

➤ Als Nächstes versuchen Sie, die Scheide auch dammwärts, also Richtung sechs Uhr, zu dehnen. An der Schmerzschwelle atmet man zwei bis drei Mal in die Spannung und lässt dann wieder locker.

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