Haarewaschen ist zunächst unnötig: In den ersten Wochen reicht es, mit einem nassen Waschlappen das Haar von der Stirn über den Hinterkopf auszustreichen. „Hat Ihr Baby Milchschorf, weichen Sie ihn über Nacht ein. Beträufeln Sie dazu einen Wattepad mit Pflanzenöl und betupfen Sie damit den Haarschopf. Am nächsten Tag nehmen Sie einen Kamm, um den sie eine Mullbinde wickeln. Damit streichen Sie vorsichtig über den Kopf.“
Die Fingernägel brauchen während der ersten vier Wochen keine Maniküre - sie sind vollständig mit der Fingerkuppe verbunden. „Überstehende Nägel, die sich abzulösen beginnen, werden vorsichtig abgezupft“, sagt die Hebamme. Später können spitze Nägel mit einer Baby-Nagelschere halbrund und nicht zu kurz geschnitten werden. Am besten dann, wenn Ihr Kind schläft und seine Fingerchen ruhig hält.
Apropos Schlafen: Alltagsgeräusche wie die eines Staubsaugers stört das Baby überhaupt nicht in ihrem (oft sehr tiefen) Schlaf. „Im Gegenteil, solche Geräusche geben dem Baby sogar Sicherheit“, sagt Expertin Birgit Laue. Vermeiden sollte man jedoch plötzliche laute Geräusche, die das Baby aus dem Schlaf schrecken.
Was wiederum nicht heißt, dass man schlafende Babys nicht wecken dürfte; dann aber freilich sanft. „Die meisten Mütter entwickeln schnell ein Gefühl für ihr Baby und ahnen instinktiv, was das Richtige ist“, sagt die Expertin.

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