
Schon vor der Geburt bekommt das Baby im Bauch der Mutter viel von der Außen-Welt mit.
Dass sich schon ein ungeborenes Baby akustische Reize merken kann und die Laute nach der Geburt wiedererkennt, haben Wissenschaftler in verschiedenen Studien nachweisen können.
Vor allem die Forschungsergebnisse der späten 90er Jahre haben zu einem Boom von vorgeburtlichen Förderprogrammen geführt, besonders in den USA. Manche Eltern glauben, dass sie durch die Beschallung des Ungeborenen mit klassischer Musik seine Intelligenz steigern und ihm mit Taschenlampen-Signalen das Zählen beibringen können. Es gibt sogar T-Shirts mit grafischem Muster auf dem Bauch, die angeblich das Baby stimulieren.
Müssen Sie also möglichst viel tun, um das Baby vor der Geburt zu fördern? Die Antwort ist eindeutig: Nein. Solange Sie sich gesund ernähren, sich an der frischen Luft bewegen und Stress vermeiden, tun Sie das Beste für Ihr Baby. Es hat seinen Grund, warum ein Baby in der geschützten Gebärmutter aufwächst: Es braucht nicht nur Wärme und die gemütliche dunkle Enge, sondern auch seine Ruhe und viel Schlaf. „Diese Isolation scheint für die frühe Entwicklung des Gehirns gerade richtig zu sein“, sagt Hirnforscherin Lise Eliot.
Das meint auch US-Pränatal-Wissenschaftler Robert Lickliter: „Zu viele zusätzliche Reize wirken sich eher negativ auf das Baby vor der Geburt aus. Die Stimulation, die er im normalen Tagesablauf seiner Mutter bekommt, reicht aus.“ Wenn Sie aber ohnehin gerne zur Entspannung Mozart hören, schadet dies Ihrem Baby vor der Geburt keinesfalls. Und was kann es nun ab welchem Alter?

Newsletter
Wir begleiten Sie jede Woche mit wichtigen Tipps und Infos

Schwangerschaftskalender
40 spannende Wochen Schwanger sein

Geburtstermin-Rechner
So berechnen Sie den Geburtstermin

Vornamen
Kindernamen suchen und finden

Schwanger von A - Z
Unser Lexikon für Schwangere

Geburtshoroskop
Horoskop zur Geburt

Psychotests
Hier finden Sie viele verschiedene Psychotests

Horoskope
Ihr Tages-, Monats- und Jahreshoroskop

Familienrecht
Rund um Scheidung, Kindesunterhalt und Elterngeld
Was Sie in einem Geburtsvorbereitungskurs alles lernen