Gemeinsam Leben als Eltern organisieren


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Gemeinsam Leben als Eltern organisieren


Um die ersten Lebensmonate und Lebensjahre mit Kind möglichst entspannt zu erleben, ist es hilfreich, das Projekt „Baby“ in vielerlei Hinsicht ganz pragmatisch an zugehen: Wie organisieren wir die Kinderbetreuung im ersten Jahr? Großeltern, Geschwister, Freunde - wer kann uns unterstützen? Und wie soll es im zweiten Lebensjahr weitergehen: Ab wann soll unser Kind betreut werden? Von einer Tagesmutter? Oder in einer Krippe? Können wir uns vorstellen, ein Au-pair ins Haus zu nehmen?

Geeignete Betreuung zu finden, ist in Deutschland immer noch ein Kunststück. Es gibt Mütter, die telefonieren mit 15 Tagesmüttern und treffen sich mit fünfen, ehe sie das Gefühl haben: Die ist es! Und um einen der raren Krippenplätze zu ergattern, muss man zurzeit noch eine längere Wartezeit einkalkulieren. Wer da rechtzeitig einen Plan hat, ist entschieden im Vorteil. Eine meiner Freundinnen hat mal gesagt: „Wenn man Kinder hat, muss man das Kunststück vollbringen, stets spontan und flexibel zu sein - aber das perfekt organisiert.“ Das klingt zwar wie ein Widerspruch, aber stimmt trotzdem. Je besser der neue Familienalltag strukturiert und die Aktivitäten geplant sind, desto flexibler können Eltern auf all die vielen Überraschungen reagieren, die ein Leben mit Kindern mit sich bringt.
Großes Angebot an Kinderbetreuung
Vielleicht haben Sie ja auch Lust, sich schon mal über die verschiedenen Kurse zu informieren, die Sie mit Ihrem Kind machen können. Kurz nach Geburt sind das zum Beispiel PEKiP- oder Emmi-Pikler-Kurse sowie Babyschwimmen oder Babymassage. Wenn Ihr Baby etwas älter ist, können Sie mit ihm zum Yoga oder Eltern-Kind-Turnen gehen, Spielgruppen besuchen oder mit musikalischer Früherziehung beginnen.

Machen Sie sich aber auf keinen Fall verrückt, wenn der PEKiP-Kurs bei Ihnen um die Ecke schon ausgebucht ist. Babykurse sind zwar sinnvoll, das aber vor allen Dingen für die Eltern: Sie können sich dort mit anderen Eltern austauschen und erhalten gute Anregungen für zu Hause. Außerdem werden bei dieser Gelegenheit oft „Elternfreundschaften“ geknüpft, die über die ganzen Kinderjahre andauern. Aber Ihr Baby gedeiht garantiert auch ganz prächtig, wenn Sie ihm „nur“ ein liebevolles Zuhause mit Ritualen, Rhythmus und vielen Anregungen bieten. Förderung muss nicht in Kursen organisiert sein.