Gemeinsam nach der Elternrolle suchen


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Gemeinsam nach der Elternrolle suchen


Junge Eltern können sich diesen Fragen besonders gut mithilfe eines Fotos des eigenen Vaters oder der eigenen Mutter nähern. Wie war mein Vater? Wie war meine Mutter? Und: Wie will ich selbst sein? Was fand ich an meiner Erziehung gut? Und was nicht? So kristallisiert sich heraus, in welche Richtung es gehen soll. Durch das Elterngeld sind junge Väter noch einmal mehr gefordert, auch Elternzeit zu nehmen. Hier besteht möglicherweise auch Gesprächsbedarf: Wie organisieren wir die ersten 14 Monate? Wer bleibt wann zu Hause? Auch wenn manche die neue Regelung als „Wickelvolontariat“ abtun - es ist eine Chance für Väter, von Anfang an eine enge Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Und eines ist klar: Solche Grundsatzdiskussionen lassen sich leichter führen, bevor Papa und Mama an Schlafmangel leiden und die Nerven vor Dauergeschrei blank liegen. Junge Eltern und Zeitmanagement
Mit Baby ist alles anders. Aber es wäre doch schön, wenn einiges beim Alten bliebe. Zum Beispiel lieb gewonnene Rituale, wie der wöchentliche Besuch beim Italiener, oder der Lieblingssport. So etwas geht - man muss es jetzt nur besser organisieren. Vielleicht haben die Großeltern Lust, von Anfang an jeden Sonntagnachmittag ihren Enkel zu hüten? Viele junge Eltern neigen dazu, ständig gemeinsam um das Baby herumzuwuseln. Die Folge: Beide sind zugleich erschöpft und können sich nicht abwechseln und entlasten. Abgesprochene Freiräume, in denen man dann auch wirklich sitzen bleiben und abschalten darf, selbst wenn aus der Babywiege laute Geräusche kommen, geben Kraft. Außerdem verhindert es, dass man in Streit gerät durch Sätze wie: „Nun nimm du ihn doch auch mal!“