
In seinem Bilderbuch erzählt Chen Jianghong von seiner Kindheit in China während der 60er und 70er Jahre.
Eine Stadt im Norden Chinas, zu Beginn der 60er Jahre. Der kleine Chen Jianghong lebt mit seinen Eltern, Geschwistern und Großeltern in einer kleinen Wohnung. Eine glückliche Kindheit: Die Großmutter kocht, näht und züchtet Hühner. Seine große Schwester kann nicht sprechen und hören. Sie bringt ihm zeichnen bei. Besonders hängt Jianghong an seinem Großvater.
Die Idylle findet ein jähes Ende, als Mao Tse Tung 1966 die Kulturrevolution ausruft. Die roten Garden vernichten alles, was nach alt und vergangen aussieht. Erinnerungen und Bücher landen in den Flammen. Die Gewalt richtet sich auch gegen Menschen.
Chen Jianghong entwirft ein lebendiges Bild der jüngeren chinesischen Geschichte. Das Bilderbuch hilft, die Gegenwart dieses fernen und fremden Landes besser zu verstehen.
Chen Jianghong, An Großvaters Hand, 88 Seiten, ab 7 Jahren, UVP: 24,80 Euro.
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