
Im zweiten Lebenshalbjahr will Ihr Baby mehr als nur Muttermilch. Wir zeigen Ihnen in unserem Ratgeber, wie Sie Ihr Baby nach dem Stillen an Brei gewöhnen.
Der erste Brei - für stillende Mütter eine ganz besondere Premiere. Ernährungsexperten empfehlen: Babys sollten bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat ausschließlich Muttermilch trinken und danach bis zum Ende des ersten oder auch des zweiten Lebensjahrs eine Mischkost aus fester Nahrung und Muttermilch.
„Wer sich nicht exakt daran hält, braucht aber kein schlechtes Gewissen zu haben“, sagt Petra Affeldt, Stillberaterin am Hamburger Marienkrankenhaus. „Wichtig ist, dass jedes Mutter-Kind-Team seinen eigenen Weg findet.“
Das Interesse an Löffelkost entwickelt sich bei den meisten Babys ganz natürlich. Das Kind beobachtet etwa vom siebten Lebensmonat an neugierig, was sich die Großen für spannende Dinge in den Mund schieben. Auch körperlich sind die Kleinen nun weit genug, um am Familientisch gefüttert zu werden.
Deutliche Zeichen dafür: Sie können mit Unterstützung aufrecht sitzen, und der Zungenstoß, der bei Säuglingen jede feste Nahrung sofort wieder aus dem Mund schiebt, verschwindet langsam.
Auch Mütter haben nach einem halben Jahr im Still-Dauereinsatz oft Lust, etwas Neues auszuprobieren und endlich nicht mehr nur allein für die Sättigung des Kleinen zuständig zu sein. Ein optimaler Zeitpunkt also, um mit der sogenannten „Beikost“ zu starten.

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