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Ananas und Stillen: Hat sie Nebenwirkungen fürs Baby?

Ananas und Stillen: Hat sie Nebenwirkungen fürs Baby?

Vitaminkick

Während der Stillzeit möchtest du dich vitaminreich ernähren, um deinem Baby etwas Gutes zu tun. Ananas ist gesund und lecker. Doch darf man Ananas beim Stillen essen?

Darf man in der Stillzeit Ananas essen?

Ananas ist reich an Vitamin C und spendet dem Körper wertvolle Spurenelemente wie Mangan, Eisen, Kupfer und Zink. Sie verhält sich ähnlich wie der Verzehr von Zitrusfrüchten während der Stillzeit. Es ist grundsätzlich nicht verboten, Ananas zu essen, aber der Ananaskonsum sollte mit Vorsicht genossen werden. Ananas zählt zu den säurehaltigen Obstsorten. Es reagieren nicht alle Säuglinge auf die beinhaltete Säuren in den Früchten, die mit der Muttermilch in kleinen Mengen übertragen werden. Aber wenn eine Reaktion erfolgt, zeigt sie sich bei deinem Baby sehr schnell mit einem wunden Po. Das ist natürlich sehr unangenehm für dein Baby, mitunter auch schmerzhaft. Du solltest testweise zunächst ein kleines Stück Ananas probieren, um zu sehen, wie dein Baby darauf reagiert. Zeigt es keine wunden Stellen am Po, darfst du bedenkenlos Ananas verspeisen – natürlich nur in angemessenen Mengen. 

Welches Obst darf man während der Stillzeit essen?

Vielleicht hast du aus Unsicherheit in deiner Stillzeit manches Obst und Gemüse von deinem Speiseplan gestrichen. Der Verzicht auf diese wichtigen Vitaminquellen ist aber nicht ratsam. Es gibt kein Richtig oder Falsch bei der Wahl der Lebensmittel. Es funktioniert nur das Ausprobieren. Generell solltest du sehr abwechslungsreich essen, auch in Betracht auf Obst und Gemüse. Starte am besten in klein dosierten Mengen und verdünne Obstsäfte anfangs mit etwas Wasser. So kannst du dich langsam steigern, wenn dein Baby nicht darauf reagiert. Somit ist garantiert, dass deinem Baby alle wichtigen Nährstoffe zugetragen werden. Ein anderer, positiver Nebeneffekt ist, dass dein Kleines viele verschiedene Geschmackseindrücke bekommt. Der Geschmack der Muttermilch variiert ebenso, wie die Variation deiner ausgewählten Speisen. Es bereitet Kinder optimal auf eine spätere feste Kost vor.

Was sollte beim Stillen nicht auf deinem Speiseplan stehen?

Während der Stillzeit solltest du keine spezielle Diät einhalten und einzelne Lebensmittel von deiner Liste streichen. Natürlich ist Alkohol davon ausgeschlossen. Alkohol in der Stillzeit ist ein selbstsprechendes Tabu. Es gibt die wiederkehrenden Weisheiten, dass man keine Hülsenfrüchte, Kohlarten oder sonstige blähende Nahrungsmittel verzehren sollte. Aber auch hier gilt wieder: ausprobieren. Dein Kind muss nicht zwingend darauf reagieren, wenn du Gerichte mit ebendiesen Zutaten isst. Bislang gibt es noch keine wissenschaftliche Untersuchung, die bestätigt, dass Babys mit Blähungen auf verschiedene Lebensmittel reagieren. Die Fischfans unter euch sollten eventuell bei einigen Meeresfischen genau selektieren. Bei großen Raubfischen wie dem Thunfisch, dem Schwertfisch und dem Hai besteht die Gefahr, dass zu viel Quecksilber und Dioxine übertragen werden. Dieses Vorkommen ist der Umweltbelastung der Meeresbewohner geschuldet.

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Fazit:

Ganz simpel: Alles ist möglich – nichts muss. Du darfst dich also während der Stillzeit vorsichtig an alle Lebensmittel herantrauen, die deinen Gaumen fantasievoll beflügeln. Beginne mit kleinen Portionen und taste dich langsam voran. Reagiert dein Baby weder mit Hautprobleme, noch mit Magen-Darm-Beschwerden, ist alles erlaubt. Ihr profitiert von der Vielfalt der ausgewählten Speisen und bereichert euch an wertvollen Vitaminen.

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Bildquelle: unsplash.com/Marvin Meyer

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