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Augenfarbe beim Baby: 8 spannende Facts über Vererbung & Co.

Augenfarbe beim Baby: 8 spannende Facts über Vererbung & Co.

Merkmal fürs Leben

Blau, Grün oder Braun? Welche Augenfarbe das Baby haben wird, ist tatsächlich gar kein so großes Geheimnis, sondern lässt sich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen. Unsere Grafik verrät wie. Und nebenbei verraten wir noch einige interessante Fakten.

#1 Welche Augenfarbe bekommt mein Baby?

Die Frage, welche Augenfarbe euer Baby kriegen wird, stellen sich bestimmt die meisten werdenden Eltern. Schließlich ist es unheimlich spannend, darüber zu spekulieren, wie das kleine Wunder einmal aussehen und wem es ähnlich schauen wird. Wie die Haarfarbe ist auch die Augenfarbe des Babys genetisch festgelegt. Es kommt also darauf an, welches genetische Material es von Mama, Papa und auch den Großeltern mitgegeben bekommt. Welche Farbe sich letztendlich durchsetzt, hat des Weiteren etwas mit dominanten und rezessiven Genen/Farben zu tun.

#2 Wie wird die Augenfarbe beim Baby vererbt?

Hier kommen die Mendelschen Regeln ins Spiel – vielleicht sind diese euch noch aus dem Biologieunterricht bekannt.
Grundsätzlich gilt: Dunkle Augen werden „dominant“ vererbt. Hat also ein Elternteil blaue Augen und das andere braune, ist es wahrscheinlich, dass sich die braune Augenfarbe durchsetzt und das Baby braunäugig werden wird. Es kann aber trotzdem sein, dass das Baby blaue Augen bekommt, wenn beispielsweise Oma oder Opa blaue Augen haben und das Gen an ihre Kinder weitervererbt haben. Diese Kinder tragen dann das entsprechende Gen in sich ohne die Ausprägung zu zeigen, können es aber an ihre Kinder weitervererben.

#3 Welche Augenfarbe setzt sich durch?

Die Erklärung dazu ist recht simpel: Man geht davon aus, dass die Gene, die die Augenfarbe bestimmen, mit einem doppelten Chromosomensatz vorliegen: Die sichtbare Augenfarbe (Phänotyp) und die Augenfarbe (Genotyp), die sich nicht durchgesetzt hat. Kinder bekommen von ihren Eltern je eine Erbinformation für die Augenfarbe. Dabei können sowohl der Phänotyp als auch der Genotyp vererbt werden. Das heißt, dass eine Person mit braunen Augen ihrem Kind die Erbinformation für grüne Augen vererben kann. So kann es also sein, das Eltern mit braunen Augen Kinder mit grünen Augen bekommen.
Welche Augenfarbe sich durchsetzt kommt schließlich auf die Dominanz der Farben an. Die „Dominanz-Reihenfolge“ ist wie folgend: Braun ist am dominantesten, grün ist in der Mitte und blau ist am wenigsten dominant. Deswegen gibt es auf der Welt auch immer seltener Menschen mit blauen Augen.

Unsere Infografik zeigt euch, wie sich die Vererbung bei den verschiedenen Augenfarben gestaltet und mit welcher Wahrscheinlichkeit euer Kind welche Augenfarbe bekommen wird. Natürlich ist die Grafik nur ein Richtwert, da viele verschiedene Gene bei der Vererbung der Augenfarbe beteiligt sein können, aber eine Tendenz lässt sich so schon einmal erahnen.

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#4 Haben alle Babys blaue Augen bei der Geburt?

Vielleicht habt ihr diese Aussage auch schon einmal gehört: Alle Babys haben nach der Geburt erst einmal blaue Augen. Das stimmt auch - teilweise.
Bei Menschen mit heller Hautfarbe sind die Augen nach der Geburt meistens blau. Bei Menschen mit dunkler Hautfarbe sind die Augen fast immer braun oder dunkelgrau. Das hat damit zu tun, dass sich der dunkle Farbstoff Melanin in der Regenbogenhaut des Auges festgesetzt hat.

#5 Wann verändert sich die Augenfarbe beim Baby?

Kommt ein Baby mit braunen Augen zur Welt, verändert sich die Augenfarbe auch später nicht mehr. Blaue Babyaugen können sich mit der Zeit aber noch verändern. Die eigentliche Augenfarbe entwickelt sich dann meist ab dem vierten Lebensmonat – und erst mit ein bis zwei Jahren steht die eigentliche Augenfarbe fest. Grund ist auch hier das Melanin. Blaue Augen weisen noch wenige Farbpigmente auf, je mehr Melanin vom Körper ausgeschüttet wird, desto dunkler (also grüner oder brauner) werden die Augen des Babys.

Der errechnete voraussichtliche Geburtstermin ist der:

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#6 Wann öffnen Babys ihre Augen nach der Geburt?

Übrigens: Wundert euch nicht, wenn euer Baby nach der Geburt ein bisschen Zeit braucht, um seine Äuglein zu öffnen. Schließlich ist das Kleine eine solch helle Umgebung gar nicht gewohnt – in Mamas Bauch war es immer schön dunkel. Noch dazu lastet bei einer Geburt auf dem natürlichen Wege auch jede Menge Druck auf den kleinen Augen, weswegen sie recht geschwollen sind. Es kann also gut sein, dass die Babyaugen erst einmal einen Tag Erholung brauchen und sich erst am zweiten Tag nach der Geburt vorsichtig öffnen. Und auch der Sehsinn selbst braucht etwas, bis er sich entwickelt.

#7 Gibt es auch Babys mit unterschiedlichen Augenfarben?

Ja, dieses Phänomen heißt Iris-Heterochromie und steht für die Verschiedenheit beider Regenbogenhäute der Augen durch eine Störung der Pigmentierung. Somit entstehen zwei unterschiedliche Augenfarben – auch in Form von Musterungen, Flecken oder Schattierungen. Bei Menschen kommt dieser Fall sehr selten vor und wenn, dann ist es meistens eine Laune der Natur und somit nicht gefährlich. Um auszuschließen, dass keine Krankheit dahintersteckt, ist immer der Besuch beim Augenarzt wichtig.

#8 Hat die Sonne einen Einfluss auf Babys Augenfarbe?

Wissenschaftler glauben, dass es einen evolutionsbedingten Zusammenhang zwischen Sonneneinstrahlung und Augenfarbe gibt. So haben Babys in wärmeren Gebieten der Erde in den meisten Fällen eine dunkle Augenfarbe, damit die Augen vor dem Sonnenlicht geschützt sind, während die Bewohner der Arktis in der Regel blaue oder hellgraue Augen haben, da dort die Sonne weniger intensiv scheint.

Test: Wie soll unser Baby heißen?
Bildquelle: triocean/iStock/Getty Images plus,vision net ag

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