April-Kinder sind wahre Optimisten

April, April, der macht was er will. Zum Beispiel fröhliche Kinder, die später einmal ziemlich erfolgreich werden. Warum Kinder, die im April geboren wurden, rosige Aussichten für die Zukunft haben.


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April-Kinder sind wahre Optimisten

April-Kinder sind wie der April selbst: temperamentvoll, bunt und stürmisch


© iStock
Wir könnten Ihnen jetzt viel über die angeblichen Eigenschaften von Widdern und Stieren erzählen. Wir könnten Ihnen berichten, dass Widder-Kinder, die also vom 21. März bis zum 20. April geboren wurden, besonders zielstrebig, mutig und leidenschaftlich sein sollen. Wir könnten Ihnen erzählen, dass Stier-Kinder, die vom 21. April bis zum 20. Mai geboren wurden, als besonders treu und zuversichtlich gelten. Aber das tun wir nicht – oder vielleicht nur ein bisschen. Denn statt auf Esoterik und Astrologie zu vertrauen, haben wir uns Studien und Forschungen zum Thema Geburtsmonat angeschaut und wissen jetzt, was April-Kinder wirklich ausmacht.

Warum beeinflusst der Geburtsmonat das weitere Leben?


Jetzt werden Sie sich bestimmt fragen: Welche Zusammenhänge bestehen – fernab der Astrologie – denn zwischen dem Monat, in dem wir geboren wurden und unserem weiteren Leben, unserem Gesundheitsstand, gar unserer Persönlichkeit?

Jede Menge! Inzwischen sind mehrere Studien zu dem gleichen Ergebnis gekommen: Biochemische Studien haben gezeigt, dass die Jahreszeit, in der wir geboren wurden, einen Einfluss auf bestimmte Botenstoffe im Gehirn – wie Dopamin und Serotonin – hat. Das lässt sich sogar noch bei Erwachsenen nachweisen. Jahreszeiten beeinflussen also unsere Stimmung, unser Verhalten und, wie ungarische Forscher herausgefunden haben, auch unser Temperament. Die Jahreszeit, in der wir geboren wurden, kann also unser ganzes weiteres Leben beeinflussen. Welche Faktoren für diese Prägung verantwortlich sind, muss noch weiter erforscht werden, aber als mitverantwortlich werden Einflüsse wie die Umwelt oder das Wetter genannt. Ein kleines Beispiel: Eine Frau, die im Sommer schwanger ist, produziert mehr Vitamin D als eine Frau, die im Winter schwanger ist. Vitamin D ist für die Entwicklung des Immunsystems und des Gehirns Ihres Nachwuchses wichtig. Sommer-Kinder profitieren in ihrer Entwicklung also von der jahreszeitbedingten Vitamin-D-Spritze.

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April-Kinder sind optimistische Führungspersönlichkeiten

Wie schlägt sich also der April auf den Charakter und das Temperament der in ihm geboren Kinder nieder? Vor allem positiv! Denn allen im aprilgeborenen Menschen kommt der blühende Frühling zu Gute: Sie punkten auf der Optimismus-Skala weit oben. April-Kinder haben eine durch und durch positive Lebenseinstellung und lassen sich deswegen nicht so leicht unterkriegen. Da ist es naheliegend, dass aus April-Kindern später Mal echte Anführer werden: Forscher der University of British Columbia haben herausgefunden, dass April-Kinder sehr oft Führungsposition übernehmen. Statistiken untermauern das und zeigen, dass April-eborene besonders gute analytische Fähigkeiten haben und sich in Management-Positionen wohl fühlen.
Berufe der April-Geborenen
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etzt, da wir wissen, dass Menschen, die im April geboren sind, gerne die Führung übernehmen, interessiert uns natürlich auch, in welchen Branchen sie dann am häufigsten arbeiten. Die Statistik sagt: Weil sie besonders einfühlsam und empathisch sind, bevorzugen April-Kinder pädagogische und künstlerische Berufe. Aber auch die Politik scheint große Anziehungskraft auf April-Geborene auszuüben. Naturwissenschaften sagen ihnen dagegen nicht so zu. Was April-Kind Max Planck, Begründer der Quantentheorie, aber nicht eingeschüchtert zu haben scheint.

Kleine Randinformation: Anscheinend wurden auch überdurchschnittlich viele Diktatoren im April geboren. Das lassen wir mal unkommentiert …

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Die Gesundheit der April-Kinder

Der Optimismus der April-Kinder macht sie zu starken Menschen, die meist eine gut gefestigte psychische Gesundheit haben. Doch auf Höhen folgen auch Tiefen: Gleichzeitig weisen April-Geborene nämlich auch eine größere Zahl an Depressionserkrankungen auf.

Ab dem Monat März beginnt außerdem die Lebenserwartung zu sinken. Wintergeborene scheinen also etwas robuster zu sein als Kinder, die in der warmen Jahreszeit geboren werden. Eine mögliche Erklärung: Die Gefahr, dass die Frühjahr- und Sommer-Kinder sich nach den ersten warmen Lebensmonaten in den kälteren Herbstmonaten leicht eine Virusinfektion und in der Folge eine Bronchitis oder Lungenentzündung einfangen können. Deswegen zeigt die Statistik wohl auch, dass April-Kinder öfter unter Angina leiden könnten. Auch Atemwegs- und Lungenerkrankungen zeigen sich bei April-Kindern häufiger. Ob die Pollen-Ladung des Frühlings, der die Babys gleich von Geburt an ausgesetzt werden, Schuld ist?

Die Neigung zu Übergewicht ist bei Menschen, die im April geboren wurden, dagegen eher gering. Auch können April-Kinder in Sachen Körpergröße punkten: Sie werden durchschnittlich am größten.
Berühmte April-Kinder

• Herbert Grönemeyer (12. April 1956)
• Gerhard Schröder (7. April 1944)
• Leonardo da Vinci (15. April 1452)
• Emma Watson (15. April 1990)
• Queen Elizabeth II (21. April 1926)
• Immanuel Kant (22. April 1724)

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von Nicole Metz




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