Bauchlage: Wichtig für die Entwicklung des Babys

Damit Babys sich körperlich gut entwickeln, sollten sie schon früh in die Bauchlage gebracht werden, denn so werden die Muskeln gestärkt.


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Ein Kind sollte nach ein paar Monaten das Köpfchen heben können, seine Muskulatur muss sich immer weiter stärken, dafür ist die Bauchlage ganz entscheidend, denn in dieser Position werden Muskeln gestärkt, die sich später immer weiter entwickeln, damit das Baby krabbeln, sitzen und nach einer Weile auch laufen kann. Für die Eltern bedeutet es, dass sie ihre Kleinen schon recht früh in die Bauchlage bringen sollten, damit sie sich schon gut daran gewöhnen.

Bauchlage

Im Fliegergriff übt sich schon gut die Bauchlage.


© Getty Images

Bauchlage: Früh daran gewöhnen

Das Baby könnte eigentlich schon von Anfang an in die Bauchlage gebracht werden, aber viele mögen das überhaupt nicht und fangen an zu quengeln, deshalb ist es wichtig, sie sanft daran zu gewöhnen. Man sollte die Kleinen dann am Anfang zwei- bis dreimal am Tag in die Bauchposition bringen und es dann ab dem ersten Monat steigern. Dafür gibt es unterschiedliche Tragepositionen, in denen man den Körperkontakt wahrt und somit Sicherheit gibt.

•  Arme: Der sogenannte Fliegergriff ist sowieso immer gut, denn diese Position kann auch bei Koliken helfen, den Schmerz zu lindern - hierbei liegt das Kind mit dem Bauch auf dem Arm des Trägers/der Trägerin.

•  Bauch: Das Baby liegt auf dem Bauch oder ein bisschen höher auf der Brust seines Elternteils und wird sich im Laufe der Zeit immer mehr für das Gesicht seines Trägers oder Trägerin interessieren und das Köpfchen heben.

•  Schulter: Das Kind liegt über der Schulter in Bauchlage und wird auch hier immer stärker animiert, das Köpfchen zu heben.

•  Schoß: Das Baby liegt auf dem Bauch quer im Schoß der Mutter oder des Vaters.

Ohne Körperkontakt in die Bauchlage

Ab einem Alter von sechs Wochen legt man das Kind sanft (immer wichtig: das Köpfchen halten) auf eine stabile und härtere Unterlage auf den Bauch. Der festere Untergrund erleichtert es dem Baby, sich besser abzustützen. Es ist auch immer besser, diese Übung dann zu machen, wenn der Nachwuchs sich in guter Laune befindet, also gefüttert und wach ist. Für mehr Unterstützung kann man auch eine Handtuchrolle unter die Achseln des Babys legen. Und dann bitte bespaßen. Das Kind soll lernen, dass die Bauchlage eine ganz tolle Position ist, bei der man so viel wie möglich mit ihm macht.

Das Köpfchen soll sich heben und interessiert nach Rassel oder buntem Babyspielzeug schauen. Spiegel oder Buch, alles, was das Leben schöner macht. Während du es bespaßt, liegst oder sitzt du nicht weit weg, damit erst gar keine Verlassensängste auftauchen können - alles sollte in einer wohlig-netten Atmosphäre stattfinden. Und nicht der einer Überforderung: Die Eltern werden selbst erkennen, wenn sich das Kind überanstrengt, also langsam angehen lassen. Je mehr das Kind sich in der Bauchlage wohl fühlt, desto eher wird es seine Umgebung mit Robben oder Krabbeln erkunden wollen.

Bauchlage in der Wachposition

Die Bauchlage ist eine Position im Wachzustand, denn schlafen sollten die Babys lieber auf dem Rücken. Schlafen sie auf dem Bauch, erhöht sich das Risiko des plötzlichen Kindstodes, bei dem der Atem aussetzt. Deshalb ist es empfehlenswert, das Kind an die Rückenlage als Schlafposition zu gewöhnen. Sollte sich der Nachwuchs partout auf die Bauchschlafposition festgelegt haben, solltest du dann unbedingt mit ihm das Drehen zurück in die Rückenposition üben.
Aber tagsüber sind immer wieder Phasen erwünscht, wo die Kinder in die Bauchlage gebracht werden, denn der körperliche Entwicklungsweg läuft über in Bauchlage das Köpfchen heben, dann drehen, sich in die Sitzposition bringen, krabbeln und dann laufen. Bis die erste Schritte getan werden, dauert es noch ein bisschen, aber mit dem Trainieren der Bauchlage bringt man die Babys schon auf einen guten Weg.





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