Darum sind Februar-Kinder etwas ganz Besonderes

Wissenschaftler sind sich einig: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und dem Temperament und der Gesundheit. Spannend! Wie Februar-Babys durchs Leben gehen, erfahren Sie hier.


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6 interessante Fakten über Februar-Babys


Draußen ist es kalt und grau, der Frühling lässt noch auf sich warten - auf den ersten Blick ist der Februar kein Monat, in dem man unbedingt ins Leben starten will. Wissenschaftler sind hier anderer Meinung: Februar-Babys sind schon von Anfang an etwas ganz Besonderes! Und das nicht nur, weil sie sich den kürzesten Monat des Jahres ausgesucht haben. Wissenschaftler haben hierzu eine interessante Entdeckung gemacht: Der Monat, in dem wir auf die Welt kommen, hat Einfluss auf unser späteres Leben.


© iStock
Mit astrologischem Hokuspokus hat das nichts zu tun, es geht hier nicht um die Konstellation der Sterne, die sich Astrologen anschauen, wenn sie versuchen, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Ganz im Gegenteil! Weltweit beschäftigen sich Wissenschaftler ernsthaft und seriös mit der Frage: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Geburtsmonat auf der einen und Gesundheit, Stimmung, Temperament, Erfolg auf der anderen Seite? Alle kommen zu dem Ergebnis: Die Jahreszeit, in der ein Mensch auf die Welt kommt, ist mit dafür verantwortlich, wie er sich entwickelt, welchen Beruf er ergreift, mit welcher Grundstimmung er durchs Leben geht - und schlussendlich auch, welche gesundheitlichen Probleme er später hat. Mitverantwortlich sind die sogenannten "early life factors" wie Umwelteinflüsse, das saisonale Infektionsrisiko - und auch die Anzahl der Sonnentage, die eine Frau in ihrer Schwangerschaft genießen darf. Denn Sonnenlicht verstärkt die Vitamin D-Produktion, und Vitamin D wiederum spielt bei der Entwicklung des Immsystems und des Gehirns eine wichtige Rolle. Was bedeutet das nun aber für alle Februar-Kinder?
Februar-Kinder ruhen in sich
Wissenschaftler aus Ungarn haben herausgefunden: Winter-Babys werden später eher zu ruhigen und ausgeglichenen Menschen, sie ruhen in sich selbst und gehen die Herausforderungen des Lebens mit Gelassenheit an. Einziges Manko: Sie haben eine leichte Tendenz zu depressiven Verstimmungen.
Die Forschungsleiterin Xenia Gonda erklärt die faszinierenden Studienergebnisse bei The Telegraph online folgendermaßen: "Biochemische Studien haben gezeigt, dass die Jahreszeit, in der ein Mensch geboren wird, einen Einfluss auf bestimmte Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin hat, die sogar im Erwachsenenalter nachweisbar sind. Das veranlasst uns zu der Annahme, dass die Jahreszeit der Geburt weitreichende Auswirkungen hat."
Februar-Kinder sind Erfolgsmenschen

Eine Studie aus Connecticut in den USA hat den Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat und dem späteren Erfolg untersucht und dabei herausgefunden, dass auffallend viele erfolgreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker im Zeitraum Dezember bis März geboren sind. Ein Februar-Baby hat rein statistisch also beste Chancen auf Erfolg im Leben. Sie als Eltern dürfen sich auf wenig Probleme im Schulalltag freuen!
Februar-Kinder sind kleine (und vielleicht auch große) Künstler
Im Februar werden besonders viele Künstler geboren - und auch Ihr Kind hat statistisch eine höhere Wahrscheinlichkeit für künstlerisches Talent. Februar-Kinder haben eine dominantere rechte Gehirnhälfte, sie sind damit empathischer, kreativer und phantasievoller als der Durchschnitt.
Februar-Kinder sind Leichtgewichte
Babys, die im Winter das Licht der Welt erblicken, sind im Durchschnitt leichter als ihre im Sommer geborenen Altersgenossen, und sie sind auch als Erwachsene eher kleiner als der Schnitt. (Quelle: www.heliyon.com)
Gesundheitliche Probleme von Februar-Kindern
Kaum sind Februar-Babys auf der Welt, explodiert die Welt um sie herum im Frühlingsrausch. Leider bekommt ihr anfangs noch unreifes Immunsystem dabei auch gleich eine gehörige Portion Blüten- und Gräserpollen ab. Mit dem Ergebnis, dass sie in späteren Jahren ein höheres Risiko für Pollen-Allergien haben.

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Unter den Februar-Kindern sind laut US-Forschern besonders viele Frühchen. Der Grund dafür ist relativ simpel: Der Ende der Schwangerschaft trifft auf den Zeitraum, in dem die Zahl der Grippe-Infektionen besonders hoch ist. Eine Grippe-Infektion in der Schwangerschaft kann eine frühzeitige Geburt auslösen.
Blick in die Sterne
Jetzt wagen wir doch mal noch den Blick in die Sterne: Kinder, die im Februar auf die Welt kommen, sind entweder Wassermann (20. Januar bis 18. Februar) oder Fische (19. Februar bis 20. März). Als kleine Wassermänner sind sie künstlerisch-wissenschaftlich begabt – der Erfolg wird ihnen damit quasi doppelt in die Wiege gelegt. Fische-Kinder kommen mit viel Durchsetzungswillen und einem guten Händchen für alles Handwerkliche und Praktische auf die Welt.

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Kontaktfreudig, neugierig und einfallsreich - das sind schon kleine Baby-Wassermänner. Was noch?



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Kinder mit Sternzeichen Fische sind sehr feinfühlige und intuitive Kinder, die sehr viel Wärme und Geborgenheit brauchen.


Berühmte Februar-Kinder

● Erich Kästner (3.2.1899)
● Wilhelm Grimm (28.02.1786)
● Johnny Cash (26.2.1932)
● Michael Jordan (17.02.1963)
● Steve Jobs (24.02.1955)
● Elizabeth Taylor (27.02.1932)
● Yoko Ono (18.02.1933)
● Drew Barrymore (22.02.1975)
● Magdalena Neuner (09.02.1987)
● Shakira (02.02.1977)



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