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SAP schenkt Vätern 20 Prozent weniger Arbeitszeit nach der Geburt

Gute Aktion!

SAP schenkt Vätern 20 Prozent weniger Arbeitszeit nach der Geburt

Männliche Mitarbeiter des Software-Konzerns SAP dürfen sich künftig nach der Geburt ihres Babys über ein besonderes "Geschenk" freuen. Denn: Weniger Arbeit = mehr Zeit fürs Kind und die Partnerin! 

Auf jeden Fall sinnvoller als die zwölfte Rassel oder der zwanzigste Strampler: Der Software-Konzern SAP macht frisch gebackenen Vätern das "Geschenk" in den ersten acht Wochen nach der Geburt ihres Kindes 20 Prozent weniger zu arbeiten – bei voller Bezahlung. Bei Mehrlingsgeburten sind es sogar zwölf Wochen. Die Zeiten orientieren sich dabei an der Länge des gesetzlichen Mutterschutzes.

Gegenüber dem Handelsblatt erklärt SAP-Personalchef Cawa Younosi den Grund für dieses besondere Präsent im Rahmen der Geburt: „Mit dem neuen Angebot wollen wir zeigen, wie ernst wir es meinen, dass unsere Mitarbeiter Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können." Rund 70 Prozent der Angestellten sind männlich.

20 Prozent weniger arbeiten bedeutet 20 Prozent mehr Zeit fürs Baby

SAP-Angebot macht das Unternehmen attraktiver

SAP wolle es für Väter einfacher machen, die Mütter in der überwältigenden und anstrengenden Anfangszeit mit Kind zu entlasten und von Beginn an eine enge Beziehung zu ihrem Nachwuchs aufzubauen. Kleiner Haken: Papas, die sobald ihr Baby auf der Welt in Elternzeit gehen, bekommen diesen Bonus nicht.

Auch wenn Younosi beteuert, dass das neue Angebot nicht in erster Linie das Ziel habe, das börsennotierte Unternehmen für Bewerber attraktiver zu machen – Fakt ist: Deutschlandweit werden momentan 1,4 Millionen Fachkräfte für unbesetzte Stellen gesucht. Und so ein Deal macht die Arbeit in diesem Konzern natürlich gerade für Väter begehrenswerter.

Auch andere Unternehmen bieten familienfreundliche Zusatzleistungen

SAP ist nicht das erste Unternehmen, das ähnliche Offerten für seine Mitarbeiter bereithält. So bietet zum Beispiel Hewlett Packard Enterprise, ein PC- und Druckerhersteller, seinen deutschen Angestellten an, ein halbes Jahr Elternzeit zu nehmen – bei vollem Gehalt.

Das kann sich vor allem für Gutverdiener lohnen, die so mehr als den Höchstbetrag von 1800 € im Monat, den das Gesetz fürs Elterngeld vorsieht, beziehen können. Dieses kann dann nach den sechs Monaten in Anspruch genommen werden.

Eine bezahlte Familienarbeitszeit von bis zu 18 Wochen können Arbeitnehmer von Nestlé nehmen. Das Lebensmittelunternehmen gleicht in dieser Zeit die Differenz zwischen gesetzlichem Elterngeld und Gehalt aus.

Mach den Test: Welcher Vatertyp bist Du?

Bildquelle: miodrag ignjatovic / Getty Images

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